Austritt private Krankenversicherung Tricks

Jedes Jahr aufs Neue, steigen bei der privaten Krankenkostenversicherung die Beiträge. Doch es gibt Möglichkeiten, der Beitragssteigerung aus dem Wege zu gehen. Zum einen kann der Verbraucher kann der Versicherte in eine andere Krankenkasse wechseln. In einer Übersicht wird gezeigt, welche Möglichkeiten es gibt und wie der Nutzer aus der privaten Krankenversicherung austreten kann. Was Sie über den Austritt wissen sollten, wird nun geklärt.

Mit einem neutralen Vergleich der besten Anbieter können Sie nicht nur höhere Leistungen erhalten, gleichzeitig reduzieren Sie auch den Beitrag. Profitieren Sie von den wesentlich besseren Online-Konditionen und erhalten einen auf Sie zugeschnittenen Tarif. 

Austritt private Krankenvollversicherung Tricks 2017

Austritt private Krankenversicherung Tricks

Fakt ist, die Beiträge der Versicherungsunternehmen steigen an. Und so stellt sich die Frage, wie lassen sich das die Kunden gefallen. Manche greifen zu dem harten Schritt der Kündigung, andere versuchen den Tarif zu wechseln. Doch egal welchen Schritt sich der Versicherte entscheidet, es besteht Handlungsbedarf, wenn der Beitrag nicht mehr gezahlt werden kann. Doch es müssen bei jedem Schritt Bedingungen erfüllt werden.

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Wechsel in eine andere Versicherung

Zunächst kann der Versicherte sich dafür entscheiden, das Unternehmen zu wechseln. Dabei gilt es sich gut zu informieren. Es sollte nicht dazu kommen, dass der Antragsteller komplett die Altersrückstellungen verliert. Es gibt ungefähr 3500 verschiedene Tarife auf dem Markt. Ein Vergleich im Internet gibt bei der privaten Krankenversicherung sehr viel Aufschluss. Denn auf dem Markt muss man erst einmal den Tarifdschungel durchkämmen.

Doch wer sich entschließt, den Anbieter zu wechseln, sollte dies nur in den ersten fünf Jahren geschehen. Dabei kann der Wechsel jedoch nicht über das Internet erfolgen, sondern muss persönlich bei dem Anbieter vollzogen werden. Der neue Anbieter übernimmt dabei die Kündigung bei dem alten Versicherer und alle weiteren Schritte. Die angesparten Altersrückstellungen sind immer noch sicher, wenn der Versicherungsnehmer in den ersten fünf Jahren nach Abschluss der privaten Krankenversicherung wechselt.

Arbeitnehmer können auch privat versichert werden, es gelten jedoch bestimmte Grenzen

Eine weitere Option ist der Wechsel in einem günstigeren Tarif. Dieser wird bei der bestehenden Versicherung vollzogen. Dabei bleiben die Altersrückstellungen auf jedem Fall bestehen, denn der Versicherte wechselt nicht die Versicherung. Wichtig ist, zu beachten, dass die Versicherung eine Gebühr bei dem Tarifwechsel erhebt. Eine weitere Option um aus den Vertrag auszutreten, ist wenn der Versicherer den Kunden nicht informiert. Weiteres auch auf diesem Artikel.

Versicherungspflicht und Einkommen bei den Krankenkassen

Doch so ein Wechsel ist manchmal nicht einfach, wenn sich die Versicherung stur stellt. Dann ist guter Rat teuer. Denn der Versicherte kann in die Irre geführt werden, oder wird mangelhaft bzw. nicht ausreichend informiert. Dann hilft es schriftlich mit der Versicherung zu kommunizieren. So können die Rechte eingefordert werden. Der Versicherungsnehmer kann sich auch an einen externen Berater wenden. Denn diese begleiten im Jahr rund 3000 Tarifwechsel. So kann ein Kunde im Monat bis zu 100 Euro sparen.

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Austritt aus der privaten Krankenkostenversicherung 2017

Wenn Antragsteller den Wechsel in die private Krankenunfallversicherung bereut, stellt sich nur die Frage, wie kann er wieder aus ihr austreten? Für solche Fälle, sind oft Versicherungsberater notwendig, die einen juristisch beraten. Es gibt regional sehr viele Beratungsstellen. Die Menschen die sich nach dem Wechsel dazu entscheiden, wieder in die gesetzliche Krankenversicherung einzutreten, wird immer mehr. Doch es stellt sich die Frage, wie geht das genau?

Krankenkassen und Selbstständigkeit

Über die Familienversicherung gibt es viele Stimmen in der Bevölkerung. Die einen finden die Absicherungsmöglichkeit der Partner und Kinder sehr gut, bemängeln aber die schlechten Regelleistungen der Kasse. Selbstständige und Freiberufler, die über eine PKV versichert sind, müssen alle weiteren Familienmitglieder zusätzlich versichern. Das Lebensjahr spielt keine Rolle für die Versicherungspflicht. Angestellte und andere Arbeitnehmer müssen die Versicherungspflichtgrenze übersteigen um in die private Krankenabsicherung aufgenommen zu werden. Das bestätigt auch der gesetzliche Krankenversicherer (GKV) AOK.

Eintritt der gesetzlichen Versicherung

Wenn der Versicherungsnehmer Selbstständig ist, dann wird das jedoch nicht so einfach. Denn wenn die Person erst einmal privat versichert ist, dass hat er kaum realistische Möglichkeiten wieder zurück zu wechseln. Es sei denn, er wechselt in ein Angestelltenverhältnis, welches nicht hoch vergütet wird. Doch diese Option ist eher nicht typisch. Wenn der Nutzer als Selbstständiger tatsächlich ein Jahr lang arbeitslos ist, dann gibt es die Möglichkeit wieder in die gesetzliche Versicherung zu wechseln.

Mit 55 Jahren ist die Grenze erreicht

Denn in der privaten Krankenversicherung wird jedes Jahr neu bewertet. Wer als Angestellter in die PKV wechseln möchte, muss im Jahr mehr als 56.250 Euro verdienen. Als Grundlage werden die letzten drei Jahren genommen. Wird im Jahr weniger verdient, dann besteht die Möglichkeit wieder zurück zu wechseln.  Wer wieder in die GKV wechseln möchte, der sollte dies noch vor dem 55. Lebensjahr tun. Eine weitere Option, um aus dem privaten Schutz auszutreten, ist die Eheschließung und die Mitversicherung über den Ehepartner. Für private versicherte Rentner ist das Wechseln oder eine Kündigung jedoch fast ausgeschlossen.

Tricks- Was Selbständige beachten sollten

Für Selbständige gilt ebenso wie für Studenten keine Versicherungspflichtgrenze, dennoch ist ein dauerhaftes Unterschreiten der relevanten Grenze erheblich für einen Wechsel zurück in die GKV. Es gilt auf die Dauer von einem Jahr bzw. für 12 Monate die erforderliche Jahresgrenze (JAEG) zu unterschreiten und der Wechsel aus dem PKV-Schutz ist möglich.

Für Rentner 2017 nahezu unmöglich

Anders als bei Arbeitslosigkeit oder Selbstständigkeit gibt es für Rentner kaum eine Option oder hilfreiche Tricks, um in die gesetzliche Krankenkasse wechseln zu können. Eine Möglichkeit der privaten Anbieter ab 55 Jahren ist jedoch der Standardtarif, der in Art und Leistungen der gesetzlichen Kasse entspricht. Weitere Antworten  rund um die Themen Einkommen, Versicherungspflichtgrenze in Deutschland, Rückkehr in die GKV, Unterschiede für privat und gesetzlich Versicherte, Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Beitrag für die Versicherung und weitere Infos auf diesem Artikel.

Weitere interessante Antworten zum Thema

Hier gibt es noch weitere nützliche Informationen zu folgenden Themen rund um den Austritt bei besonderen Ereignissen:

Zurück in die GKV

Doch kann der Verbraucher auch wechseln, wenn er freiwillig unter dieser Grenze bleiben möchte. Denn dann kann er sich mit dem Arbeitgeber einigen, für ein Jahr unter dieser Grenze zu bleiben. Der Nachteil ist jedoch, dass der Arbeitnehmer eigene finanzielle Verluste dafür in Kauf nimmt. Doch er  erfüllt die Voraussetzung, um aus der privaten Krankenversicherung dauerhaft austreten zu können. Wer zurück in die gesetzliche Krankenkasse möchte, der sollte wissen, dass der Wechsel auch eine schlechtere medizinische Versorgung mit sich zieht.

Austritt private Krankenkassenversicherung und nützliche Tricks 2017

Wenn der Versicherungsnehmer wieder in die gesetzliche Krankensicherung (versicherungspflichtig) wechseln möchte, sind einige Voraussetzungen dafür notwendig. Doch der Gesetzgeber möchte dann nicht, dass der privat Versicherte die niedrigen Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch nimmt. Weitere Informationen zum Austritt der privaten Krankenversicherung und Infos zu weiteren Themen auch auf dieser Seite.

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