Private Krankenversicherung Brille

Wer in die private Krankenversicherung wechseln will, verspricht sich davon auch mehr Leistungen. Brillen übernimmt die Versicherung mittels einer Erstattung, oder aber Zuzahlung, wenn sie öfter als einmal im Jahr als Hilfsmittel erworben wird. In der PKV wartet jedoch noch mehr Leistung als eine Brille. Wir erläutern, was beim Wechsel wichtig ist, wie die Verordnung aussieht und wer wann zahlt. Generell ist ein Wechsel von der GKV in die privaten immer empfehlenswert. Wir liefern Antworten über die Tarife und nehmen einen Test unter die Lupe, der hilfreich ist. Ermitteln Sie auch hier, welche Anbieter die besten Brillenleistungen zu bieten haben. 

Mit einem neutralen Vergleich der besten Anbieter können Sie nicht nur höhere Leistungen erhalten, gleichzeitig reduzieren Sie auch den Beitrag. Es steht auch der aktuelle DISQ Testsieger zur Auswahl. 

Die aktuellen Gesamtsieger laut DISQ

TestplatzAnbieterTestwertungTestnote
Platz 01Barmenia 82,5 sehr gut
Platz 02Axa 81,6 sehr gut
Platz 03Allianz 78,8 gut
Platz 04Münchener Verein 78,6 gut
Platz 05Universa 75,6 gut
Platz 06SDK 74,9 gut
Platz 07Central 74,6 gut
Platz 08Deutscher Ring 74,2 gut
Platz 09Debeka 73,6 gut
Platz 10HUK-Coburg 73,1 gut

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Wann ein Wechsel in die private Krankenkasse 2017 lohnt

Private Krankenversicherung Brille

Der Wechsel in die private Krankenkostenversicherung ist nicht so einfach und mit ein paar Voraussetzungen verbunden. Generell ist es jedoch sehr empfehlenswert, unter den entsprechenden Voraussetzungen einen Wechsel in die Private Krankenversicherung in Betracht zu ziehen. Für Beamte ist aufgrund der Beihilfe ein Wechsel in die private Krankenvollversicherung immer zu empfehlen, ebenso wie für Selbständige. Für sie rentiert sich der Wechsel vor allem wegen der Berechnung der Kosten. Die PKV orientiert sich nicht nach dem Verdienst, sondern rein nach den Leistungen im Tarif. Anders als über die gesetzliche Krankenversicherung zahlt hier der Versicherte nur die Leistungen, keinen prozentualen Anteil seines Verdienstes. Bei Angestellten ist es wichtig, dass der Verdienst auch mit den Jahren steigt, um in der PKV zu bleiben. Hier können Sie den Beitrag berechnen.

Die besten Brillenleistungen laut test.de

In der Kategorie Brillenleistungen können folgende Anbieter zum Testsieger gewählt werden:

  1. Inter APP
  2. Axa MED Komfort Start-U
  3. Barmenia B-Smart
  4. Barmenia B-Smart+
  5. Universa uni-medA-Exklusiv1

Wie oft neue Brille über die Privatversicherung

Wie oft jemand eine neue Brille über die private Krankensicherung geltend machen kann, hängt von der jeweiligen Versicherung ab. Einige setzen fest, dass nur alle zwei Jahre eine neue Brille übernommen wird, andere sind einer jährlichen Übernahme nicht abgeneigt. Wichtig ist hierbei, dass die private Krankenversorgung in der Regel nur die Basics übernimmt. Entspiegelung, Tönung oder etwaige weitere Extras werden häufig nicht übernommen und somit in Form einer Zuzahlung über den Versicherten bezahlt. Die Erstattung einer Brille geschieht häufig im Nachhinein.

Die besten Optiker im Stiftung Warentest

Getestet werden die Bereich Anpassen der Kon­taktlinsen, Anpassen der Kon­taktlinsen, fachliche Beratung und Information sowie die Kunden­orientierung:

  1. Kontaktlinseninstitut Pro-Sehen GUT
  2. Contactlinsen-Institut Ecke
  3. Augenoptik Bettzüge
  4. Optikstudio Marion Müller
  5. Contactlinsen Institut Claudia Becker
  6. Fielmann
  7. Augenoptik Brückner
  8. Apollo
  9. Pro Optik

Welche Brillenarten gibt es

Je nach Dioptrienstärke stehen verschiedene Brillenarten zur Auswahl:

  1. Lesebrillen
  2. Sportbrillen
  3. Kinderbrillen
  4. Sonnenbrillen
  5. Einstärkenbrillen
  6. Gleitsichtbrillen
  7. Arbeitsplatzbrillen
  8. Selbsttönende Gläser

Erstattung nur über Brillenverordnung bei der Kasse

Wer seine Brille über die Private Krankenversicherung geltend machen möchte, braucht in der Regel eine Brillenverordnung. Diese gibt es gewöhnlich vom Augenarzt mit, um die Brille per Rezept beim Optiker zu bestellen. Dieser prüft dann noch letzte Gegebenheiten und übernimmt dann die Werte aus der vom Augenarzt mitgegebenen Brillenverordnung. Diese Verordnung wird auch als Kopie über die Private Krankenpolice geltend gemacht. Eine Brille ohne Rezept gibt es also dementsprechend in der Regel nicht.

Wer übernimmt die Kosten ohne Brillenrezept

Wer die Kosten für eine Brille ohne Rezept übernimmt, ist normalerweise auch über die AGB der Private Krankenversicherung geregelt. Die Bestimmungen entnimmt man am besten auch diesen, da sie sich von Anbieter zu Anbieter unterscheiden können. In manchen Fällen übernimmt die private Krankenversicherung nur einen prozentualen Teil in Form einer Erstattung, andere leisten keinerlei Zuzahlung, sofern die Brille ohne Rezept erworben wurde. Daher ist es durchaus sinnvoll, sich auch im Vorfeld einer Anschaffung der Brille zu informieren. Auch im Ausland (siehe auch Spanien) werden Brillenleistungen übernommen.

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Die PKV im Vergleich der Stiftung Warentest – Sehhilfen als Grundleistung

Die Stiftung Warentest unternahm 2014 einen Test über die Private Krankenzusatzversicherung. Innerhalb der getesteten Tarife waren sowohl ambulante als auch stationäre Leistungen enthalten, sowie ein Zahntarif. Die Brille oder Sehhilfe gehört in der Regel zum Teil der ambulanten Leistungen, die von PKV zu PKV unterschiedlich sind. Dennoch schnitten in diesem Test die folgenden Anbieter für Angestellte, Beamte und Selbständige am besten ab (inklusive Monatsbeitrag und Selbstbeteiligung (SB) pro Jahr):

Angestellte mit Brillenpolicen:

  • 1. Huk-Coburg – 441 Euro – 600 Euro SB – sehr gut (1,4)
  • 2. Provinzial Hannover – 436 Euro – 450 Euro SB – sehr gut (1,5)
  • 3. Nürnberger – 439 Euro – 600 Euro SB – gut (1,8)
  • 4. Gothaer – 470 Euro – 500 Euro SB – gut (2,1)
  • 5. Debeka – 502 Euro – 400 Euro SB – gut (2,2)

Beamte mit Brillentarifen:

  • 1. Concordia – 196 Euro – sehr gut (0,5)
  • 2. Huk-Coburg – 207 Euro – sehr gut (1,2)
  • 3. Debeka – 219 Euro – gut (1,8)
  • 4. Pax-Familienfürsorge – 225 Euro – gut (2,1)
  • 5. Alte Oldenburger – 236 Euro – gut (2,3)

Selbständige mit Brillenleistungen:

  • 1. Provinzial Hannover – 395 Euro – 900 Euro SB – sehr gut (1,5)
  • 2. Bayerische Beamten-Krankenkasse – 422 Euro – 900 Euro SB – gut (1,7)
  • 3. Huk-Coburg – 476 Euro – 600 Euro SB – gut (1,8)
  • 4. HanseMerkur – 442 Euro – 1.000 Euro SB – gut (2,1)
  • 5. UKV – 453 Euro – 900 Euro SB – gut (2,1)

Ein solcher Vergleich hilft sehr gut dabei, den richtigen Anbieter für die private Gesundheitsversicherung inklusive Übernahme der Brille zu finden. Es lohnt sich, einen eigenen Vergleich zu starten und sich den besten herauszusuchen. Übrigens: Da Beamte die Beihilfe in Anspruch nehmen, wurde für sie keine Selbstbeteiligung im Test fällig. Von manchen Versicherungen wird nur eine Brille übernommen, nicht aber Kontaktlinsen als Sehhilfe. Weitere Anbieter: Signal Iduna und DKV. Hier geht es zum ausführlichen PKV Test.

Zahlt die Privatversicherung eine Brillenversorgung ohne Zuzahlung 2017

Wer über die private Krankenunfallversicherung seine Brille abrechnen will, muss auf ambulante Leistungen achten. Brillen werden gewöhnlich über diese Leistung abgerechnet mittels Erstattung im Bereich Hilfsmittel. Wichtig ist, dass man eine Verordnung hat, dann zahlen auch die privaten Anbieter. Wer sonst noch Antworten in Bezug darauf, was die GKV übernimmt und dagegen die PKV, der kann auch in den AGB nachsehen. Wichtig ist auch, welche Extras die Brille hat, wozu Entspiegelung, Tönung und weitere Spezialitäten der Gläser zählen. Manche PKV übernimmt auch Kontaktlinsen.

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