Die Kostenübernahme der Hilfsmittel in der privaten Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenkasse hat ein gesondertes Hilfsmittelverzeichnis erstellt, das sämtliche Produktgruppen zum Gegenstand hat. Hilfsmittel sollen das Wohlbefinden erleichtern und ein Stück Normalität in den Alltag bringen. Dabei übernimmt die private Krankenversicherung umfassende Leistungsmerkmale, die die gesetzliche Krankenkasse (GKV) nicht kennt. Erstattet werden auch Brillen, Pflegehilfsmittel und diabetisches Zubehör wie Kanülen.

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Die Erstattung von Hilfsmitteln in der PKV

Versicherte der PKV haben einen Anspruch auf die Kostenübernahme von Hilfsmitteln, die im Hilfsmittelkatalog aufgeführt werden. Dabei gelten grundsätzlich bestimmte Höchstgrenzen und Zeitintervalle. Schwerhörige Patienten haben die Möglichkeit ein Hörgerät erstattet zu bekommen, was in der GKV nicht üblich ist. Im Rahmen der Zeitintervalle veranschlagen die Versicherer einen Zeitraum der Erstattung. Hörgeräte können in einigen Fällen alle fünf Jahre neu abgestimmt werden.

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Übersicht der Hilfsmittel laut GKV Spitzenverband

Der GKV Spitzenverband hat eine Tabelle erstellt, die gesetzlich und privat versicherten Patienten eine Übersicht sämtlicher Hilfsmittel bereit stellt:

  • Absauggeräte, Adaptionshilfen,Applikationshilfen
  • Badehilfen, Bandagen, Bestrahlungsgeräte und Blindenhilfsmittel
  • Einlagen, Elektrostimulationsgeräte, Gehhilfen
  • Hilfsmittel gegen Dekubitus, Hilfsmittel bei Tracheostoma
  • Hörhilfen, Inhalations- und Atemtherapiegeräte und Inkontinenzhilfen
  • Kommunikationshilfen und Lagerungshilfen
  • Hilfsmittel zur Kompressionstherapie, Kranken-/ Behindertenfahrzeuge, Krankenpflegeartikel,
  • Messgeräte für Körperzustände/-funktionen
  • Mobilitätshilfen, Orthesen/Schienen, Prothesen, SehhilfenSitzhilfen, Sprechhilfen, Stehhilfen, Stomaartikel, Schuhe, Therapeutische
  • Bewegungsgeräte, und Toilettenhilfen
  • Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege, Körperpflege/Hygiene
  • Pflegehilfsmittel zur selbständigeren Lebensführung/Mobilität
  • Linderung von Beschwerden, Pflegehilfsmittel

Typische Beispiele sind Prothesen, Krücken, Spritzen und Messhilfen bei Diabetes Typ I und II. Je nach Anbieter wie Gothaer, Allianz AXA, Süddeutsche, LVM und Debeka unterscheiden sich auch die Erstattungen.

Abgrenzung Heil- und Hilfsmittel in der PKV

Neben der Hilfsmittelerstattung differenzieren die Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen auch bei den Heilmitteln. Als Heilmittel gelten unter anderem auch Maßnahmen der Ergotherapie, der podologischen Praxis, der physikalischen Therapie als auch der Logopädie (Sprechen, Stimmen und Sprachtherapie). Über den Umfang der jeweiligen Leistungspflicht entscheiden die gewählten Tarife selbst. Diabetiker sollten umfassende Leistungen wählen, die im Zusammenhang mit der Stoffwechselerkrankung stehen, Bluthochdruck-Patienten sollten auch Vorsorgeuntersuchungen im Versicherungsschutz einbauen.

Die gesetzliche Hilfsmittel-Richtlinie laut SGB V

Das fünfte Sozialgesetzbuch SGB V regelt die Krankenbehandlung, die Arznei- und Verbandmitteln (§ 31 SGB V) als auch die Heilmittel (§ 32 SGB V). Der Gemeinsame Bundesausschuss definiert inmitten der „Hilfsmittel-Richtlinie nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 SGB V“ die Ansprüche der versicherten Patienten. Geregelt wird zudem die vertragsärztliche Versorgung der teilnehmenden „Ärzte und ärztlichen geleiteten Einrichtungen sowie die sonstigen Leistungserbringer“.

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