Die Pflegeversicherung in PKV enthalten

In Deutschland gibt es seit dem Jahr 1995 ein Gesetz zur Pflegepflichtversicherung (Pflichtversichert) auch bei der PKV. Wenn es zum Pflegefall kommen sollte, dann sollen alle Versicherten eine Mindestabsicherung erhalten. Das gilt auch für Mitglieder der privaten Krankenversicherung, die natürlich höhere Leistungen erhalten als bei der gesetzlichen Pflegeversicherung. Der Arbeitgeberanteil liegt im Monat bei maximal 40,36 Euro, in Sachsen bei 18,17 Euro.

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Die Pflegeversicherung in der PKV 2017

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Die Pflegeversicherung in der PKV

Wer über die private Krankenversicherung pflichtversichert ist, der ist üblicherweise auch in der privaten Pflegeversicherung mitversichert. In Deutschland beteiligt sich der Arbeitgeber mit einem Höchstbeitrag für Arbeitnehmer bzw. Angestellte und deren Angehörigen (Familie und Kinder) von 50 Prozent. Der geltende Höchstbeitrag liegt prinzipiell bei 50 % des maximalen Beitrages der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Der vorgeschriebene Höchstbetrag richtet sich grundsätzlich nach der Hälfte des Höchstbeitrages zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Zu Beginn des Jahres wurde der Anteil für Privatversicherte angehoben, gesunken sind hingegen die zu zahlenden Prämien für die Tarife. Der AG-Anteil (Arbeitgeberzuschuss) bezieht sich auch auf Kinder und Familie. Weitere Informationen zum PKV Arbeitgeberanteil.

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Pflegeversicherung in PKV enthalten- Gesetzliche Pflegekasse

In Deutschland gibt es etwa 3 Millionen pflegebedürftige Menschen. Die gesetzlichen Leistungen decken auf Grund der klammen Kassen nur wenige Leistungen bei einer Pflegebedürftigkeit ab. Was die Pflegekasse nicht übernimmt, zahlen die Betroffenen mit ihrer eigenen Rente oder gar die Angehörigen. Hier eine Aufstellung der Leistung nach der jeweiligen Pflegestufe:

Pflegetagegeld

  1. Stufe I: bis zu 235 Euro
  2. Stufe II: bis zu 440 Euro
  3. Stufe III: bis zu 700 Euro

Die tatsächlichen Kosten bei Pflege können mit diesen geringen gesetzlichen Leistungen nicht gedeckt werden. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung erhalten Personen bei Pflegebedürftigkeit bis zu 1.800 Euro. Anspruch besteht immer dann, wenn über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten eine Pflegebedürftigkeit vorliegt.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu den Themen Beitrag, Berechnung, Beitragszuschuss und was der SGB sagt. 

Private Pflegeversicherung wird gefördert

Mit dem sogenannten Pflege-Bahr gibt es auch für privat Versicherte eine Förderung in Höhe von 5 Euro im Monat vom gesamten Pflegeversicherungsbeitrag. Die Bundesregierung hat somit auf die aktuelle demographische Entwicklung reagiert und begünstigt Verbraucher, die sich privat absichern. Weitere Informationen zur Reform der Bundesregierung auch hier.

Beiträge für private Krankenversicherung und Pflegezusatzversicherung können abgesetzt werden

Alle Versicherten haben nun auch die Möglichkeit die Beiträge der GKV oder PKV und der privaten Pflegezusatzversicherung bei der Steuer abzusetzen. Gemeinsam veranlagte Eheleute können im Jahr Beiträge von bis zu 6.000 Euro steuerlich geltend machen. Die Leistung einer Pflegeversicherung bleibt hingegen steuerfrei und sind nach dem deutschen Sozialgesetzbuch vorgeschrieben. Auch eine Krankentagegeldversicherung kann sinnvoll sein. Alles zur AOK.

Beim Wechsel in die PKV automatisch auch privat pflegeversichert

Wer von der gesetzlichen Kasse in die private Krankenversicherung (auch Basistarif) wechselt, der ist automatisch auch in der privaten Pflegeversicherung mitversichert. Die im Alter entstehenden Pflegekosten werden so durch das hohe Leistungsspektrum der zusätzlichen Versicherung abgedeckt. Kinder bis zum 21. Lebensjahr und Studenten bis zum 25. Lebensjahr werden ohne zusätzliche Kosten mitversichert. Die Voraussetzung ist jedoch, dass noch kein eigenes Einkommen oder eine Rente erzielt wird.

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Voraussetzungen der Pflegestufen

Es gibt insgesamt drei Pflegestufen. Wer sechs Monate oder länger pflegebedürftig sein sollte, der erhält Geld von der Pflegekasse bzw. Pflegeversicherung. Weitere Bedingungen sind unter
anderem:

  • Der Antragsteller benötigt eine Hilfe von täglich 90 Minuten
  • Angehörige sollten in Form eines Pflegetagebuches die Pflegestunden belegen
  • Der Gutachter der Krankenkasse (MDK) prüft den Antrag auf Pflege

Auch bei Erhalt der Rentenversicherung sind sowohl die Beiträge für die gesetzlichen Krankenkassen als auch für die private Krankenversicherung vom Versicherten zu zahlen.

Die Pflegeversicherung in der PKV: Beitragsreduzierung 2017

Seit 2012 zahlen privat Versicherte geringere Prämien als noch in den Vorjahren. Die Einzahlungen für die Pflegepflichtversicherung sind zum Teil um bis zu 20 Prozent gesunken. Für Beamte erfolgt eine Reduzierung zwischen 4 bis 10 Prozent, Selbständige zahlen bis zu 5 Prozent weniger an Prämien. Sinnvoll ist für gesetzlich oder privat Krankenversicherte auch der Abschluss einer zusätzlichen Pflegetagegeldversicherung. Einen Tarifvergleich finden Sie auch hier.

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