PKV abschaffen 2018

Angestellte sind in der Regel gesetzlich krankenversichert. Beamte, Selbstständige und Freiberufler haben die Möglichkeiten in die PKV aufgenommen zu werden.Doch immer wieder wird von der Politik und den Medien darüber gesprochen, ob die private Krankenkostenversicherung noch zeitgemäß ist. Auch sind viele Verbraucherschützer für eine Abschaffung der PKV.  Krankenversicherer, wie die Debeka, müssen auf die Einhaltung der Beitragsbemessungsgrenze bestehen. Nur so kann ein gewisser Teil der Bevölkerung eine Vollversicherung erhalten. 

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Warum die PKV nicht abgeschafft werden sollte

Das Deutsche Institut für Service-Qualität testet die besten PKV Anbieter und erstellt ein Ranking mit Anbietern, dich sich tatsächlich lohnen:

  • 1 Münchener Verein 81,4 sehr gut
  • 2 Central 77,1 gut
  • 3 Barmenia 73,3 gut
  • 4 SDK 72,8 gut
  • 5 Axa 72,6 gut
  • 6 Inter 71,3 gut
  • 7 HUK-Coburg 70,1 gut
  • 8 UKV 68,7 befriedigend
  • 9 Hanse-Merkur 68,2 befriedigend
  • 10 Allianz 68,1 befriedigend
  • 11 DKV 67,6 befriedigend
  • 12 Hallesche 66,1 befriedigend
  • 13 Universa 65,4 befriedigend
  • 14 Continentale 64,9 befriedigend
  • 15 Signal Iduna 62,5 befriedigend
  • 16 Debeka 61,6 befriedigend
  • 17 LKH 60,5 befriedigend
  • 18 Deutscher Ring 59,7 ausreichend
  • 19 BBKK 55,1 ausreichend
  • 20 Gothaer 48,2 ausreichend

PKV abschaffen: Nicht so leicht möglich

PKV abschaffen 2016

Die Frage ist, was danach geschieht. Die meisten plädieren für die Schaffung einer Einheits-Krankenkasse, die für alle Bürger die gleichen Rechte und Pflichten bietet. Und dass jährliche Prüfungen wegen der Bedürftigkeit folgen sollen, die den Beitrag festlegen. Dass dies rechtlich gesehen noch nicht möglich ist, dürfte jedem klar sein. Doch seit 2013 arbeitet speziell die SPD daran, die privaten Versicherer abzuschaffen und mittels diverser Vorschläge und Beschlüsse in der Regierung das Vorhaben umzusetzen, binnen der nächsten Jahre die PKV vollständig abzuschaffen.

Alles rund um die PKV finden Sie hier. 

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Bürgerversicherung ebenfalls in der Kritik

Die sogenannte Bürgerversicherung, wie sie als Ersatz zur PKV und GKV (gesetzlichen) kommen soll, erfährt jedoch jetzt schon erhebliche Kritik. Denn neben den zahlreichen Arbeitsplätzen, die auf dem Markt derzeit private Versicherungen vermitteln, stünden dann auf der Straße. Dazu kommen die vielen Menschen, die bei den privaten Anbietern beschäftigt sind. Reformen bezüglich der steigenden Beiträge im Alter möchte jeder Mensch unterstützen, die Abschaffung der PKV allerdings nicht. Die Arbeitsplatzverluste lassen sich auf etwa 60.000 Jobs beziffern. Worauf Beamte achten sollten.

Gründe, warum eine PKV abgeschafft werden sollte

  • Die Gesundheitsprüfung erschwert die Aufnahme
  • Keine einheitliche Regelung der Kostenübernahme
  • Selbstbehalte sind oft zu hoch
  • Anbieter sind oftmals instransparent

Ausschlaggebend ist die Partei SPD

Innerhalb der Regierung macht sich hauptsächlich eine Partei für die Abschaffung der privaten Krankenkasse stark: die SPD. Innerhalb von Wahlprogrammen suggerieren sie ihren Wählern die Abschaffung, bringen im Bundestag immer wieder neue Konzepte hervor, um den Wechsel voranzutreiben, was in den nächsten Jahren allerdings nicht passieren wird. Der Stand für 2014 und bei der augenblicklichen Regierung ist der, dass es zwar im Raum steht, eine grundlegende Reform zu schaffen, doch die PKV nicht grundsätzlich abzuschaffen.

Mehr zum Thema Versicherungspflichtgrenze hier. 

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Wann ein Wechsel 2017 möglich wäre

Das grundlegende Problem der Regierung sind auch die laufenden Verträge der Versicherten. Manche davon sind nicht nur über ein paar Jahre geschlossen, sondern beinhalten einen lebenslangen Bestand, so dass sie die Versicherten nicht einfach aus der Versicherung katapultieren können. Mit Hilfe verschiedener Programme will die Opposition jedoch dafür sorgen, dass auch sie innerhalb der nächsten Jahre darauf vorbereitet werden, eine Einheitsversicherung anzunehmen. Erst wenn sämtliche Verträge der Kunden geklärt sind, kann ein Wechsel stattfinden.

BerufsgruppeTarif Kombination Bewertung
AngestellteBUSINESSV43-U 3,3
SelbstständigeBUSINESSV29-U 3,2
Problematisch für Selbstständige und Geringverdiener

Das die Abschaffung der PKV zahlreiche Geringverdiener und Selbständige in Schwierigkeiten bringt, scheint die Regierung dabei wenig zu interessieren, wenn es um das Thema PKV (privat) abschaffen geht. Grundsätzlich behauptet sie, die Einheitskasse würde sämtliche Defizite aus den angesammelten Umlagen finanzieren. Grundlegend ist es jedoch so, dass die neue Krankenversicherung sich bezüglich ihrer Leistungen an der derzeitigen GKV orientiert. – Das bedeutet: Gleiches Recht für alle. Inzwischen gibt es einen Zehn-Punkte-Plan, der innerhalb der nächsten Jahre umgesetzt werden soll.

PKV abschaffen- Der Zehn-Punkte-Plan

Innerhalb dieses Plans ist festgehalten, dass das Honorar für Ärzte so bleiben soll, wie es ist. Die Beiträge werden nach dem Gesundheitsrisiko ausgerichtet sein und abhängig vom Alter. Die Leistungsfähigkeit der Versicherten würde sich in ihnen widerspiegeln. Das Konzept besteht aus drei Säulen: den Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Steuermitteln. Anhand dieser Säulen soll eine komplette Finanzierung möglich sein. Bei einer simplen Beitragspflicht, die sich am Einkommen orientiert, soll es nicht bleiben.

GKV Finanzkraft Rating laut DFSI

Krankenkasse Geöffnet Finanzkraft
DFSI Punkte DFSI Rating DFSI Note
hkk Krankenkasse bundesweit 97,61 AAA Exzellent (0,7)
BKK Faber-Castell & Partner regional 94,9 AAA Exzellent (0,8)
Metzinger BKK regional 93,89 AAA Exzellent (0,9)
BKK PFAFF regional 93,68 AAA Exzellent (0,9)
BKK VerbundPlus bundesweit 93,62 AAA Exzellent (0,9)
Audi BKK bundesweit 90,73 AAA Exzellent (1,0)
SKD BKK regional 90,52 AAA Exzellent (1,0)
BKK firmus bundesweit 90,18 AAA Exzellent (1,0)
IKK gesund plus bundesweit 89,13 AA+ Sehr Gut (1,1)
Daimler BKK betriebsbezogen 87,64 AA+ Sehr Gut (1,2)
BKK Herkules regional 87,17 AA+ Sehr Gut (1,2)
BKK Scheufelen regional 87,17 AA+ Sehr Gut (1,2)
mhplus Betriebskrankenkasse bundesweit 86,42 AA+ Sehr Gut (1,2)
TK – Techniker Krankenkasse bundesweit 84,84 AA+ Sehr Gut (1,3)
BKK Melitta Plus regional 83,75 AA+ Sehr Gut (1,4)
AOK Niedersachsen regional 83,22 AA+ Sehr Gut (1,4)
BKK ProVita bundesweit 82,88 AA+ Sehr Gut (1,4)
HEK – Hanseatische Krankenkasse bundesweit 82,78 AA+ Sehr Gut (1,4)
AOK PLUS regional 82,69 AA+ Sehr Gut (1,4)
AOK Baden-Württemberg regional 82,59 AA+ Sehr Gut (1,4)
Salus BKK bundesweit 82,09 AA+ Sehr Gut (1,4)
R+V Betriebskrankenkasse bundesweit (ohne GS) 81,43 AA+ Sehr Gut (1,5)
AOK Hessen regional 80,94 AA+ Sehr Gut (1,5)
IKK Brandenburg und Berlin regional 80,55 AA+ Sehr Gut (1,5)
IKK classic bundesweit 80,15 AA+ Sehr Gut (1,5)
KNAPPSCHAFT bundesweit 80,01 AA+ Sehr Gut (1,5)
Bosch BKK regional 79,79 AA Gut (1,6)
Heimat Krankenkasse bundesweit 78,8 AA Gut (1,6)
AOK NORDWEST regional 76,17 AA Gut (1,7)
SBK bundesweit 74,8 AA Gut (1,8)
IKK Südwest regional 74,54 AA Gut (1,8)
BKK VBU bundesweit 73,37 AA Gut (1,9)
BKK_DürkoppAdler regional 73,17 AA Gut (1,9)
BARMER bundesweit 70,78 AA Gut (2,0)
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER bundesweit 68,1 A+ Gut (2,1)
BKK Wirtschaft & Finanzen regional 68,05 A+ Gut (2,1)
Die Schwenninger Krankenkasse bundesweit 67,09 A+ Gut (2,2)
BKK ZF & Partner regional 66,3 A+ Gut (2,2)
energie-BKK bundesweit 65,23 A+ Gut (2,3)
BERGISCHE KRANKENKASSE regional 64,1 A+ Gut (2,3)
AOK Rheinland-Pfalz Saarland regional 64,04 A+ Gut (2,3)
KKH Kaufmännische Krankenkasse bundesweit 60,07 A+ Gut (2,5)
pronova BKK bundesweit 57,61 A Befriedigend (2,7)
VIACTIV Krankenkasse bundesweit 48,92 BBB+ Befriedigend (3,1)
DAK-Gesundheit bundesweit 42,77 BBB+ Befriedigend (3,4)

Ein Beispiel der Regierung

Ein kleines Beispiel bezüglich des Beitrages hat die Regierung ebenfalls schon vorgelegt. Ein Haushalt, der bis zu 36.000 Euro pro Jahr verdient, muss mit einer Mehrbelastung von 900 Euro rechnen. Bei einem geringen Haushaltseinkommen unter 24.000 Euro netto im Jahr würde dagegen das Gesundheitssystem entlasten, ebenso wie Rentner, die von Grund auf schon nicht mehr so viel Rente bekommen, um die teuren Beiträge der PKV zu finanzieren. Die Entlastung soll über Steuereinnahmen erfolgen.

Weiteres zum Beitrag der privaten Krankenversicherung können Sie hier nachlesen, wenn Sie mögen. 

Private Krankenabsicherung abschaffen 2017

Die Versicherer der PKV abschaffen zu wollen, ist eine große Herausforderung, welcher die Regierung im Augenblick nicht gewachsen scheint. Innerhalb von Deutschland das Zwei-Klassen-System abschaffen zu wollen ist grundsätzlich nicht verkehrt. Doch sollte dies so erfolgen, dass die privaten Versicherten keinerlei Nachteile dadurch erleiden. Die GKV leistet in der heutigen Zeit vermehrt weniger, weswegen sich viele in der privaten Krankenkassenversicherung überhaupt erst anmelden. Handlungsbedarf ist hier in den nächsten Jahren noch zu erwarten.

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