Private Krankenversicherung Arbeitgeberanteil 2018

Wie hoch ist der Arbeitgeberanteil für eine private Krankenversicherung (PKV) in 2018? Jeder Arbeitnehmer erhält für seine private Krankenvollversicherung vom Arbeitgeber einen Zuschuss. Dieser Zuschuss ist steuerfrei. Dabei orientiert sich die Höhe an den Beiträgen für eine gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Der Arbeitgeberzuschuss ist nicht von den gewählten Leistungen des Tarifes abhängig. Die neue Grenze für 2018 liegt bei 53.100 Euro jährlich und 4.425 Euro monatlich.

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PKV Arbeitgeberanteil für 2018 berechnen

Berechnen lässt sich der Arbeitgeberanteil wie folgt:

  • Anhebung der Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung sowie der Beitragsbemessungsgrenze in der

    Private Krankenversicherung Arbeitgeberanteil 2017

    GKV

  • Die Höhe für das Jahr 2017 beträgt aktuell 4.800 Euro Euro
  • Berechnen kann man in diesem Fall 7,3 Prozent (der Prozentsatz, den der Arbeitgeber trägt) x 4.800 Euro Euro
  • Daraus ergibt sich der Arbeitgeberanteil in Höhe von 317,55 Euro
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Arbeitnehmeranteil auch bei Teilzeit berechnen (Formel)

Für den Arbeitnehmer werden ebenfalls die 4.800 Euro Euro zu Grunde gelegt. Allerdings liegt der Satz zum Berechnen des Anteils bei 8,2 Prozent. Somit haben Arbeitnehmer einen höheren Eigenanteil aufzubringen als der Arbeitgeber.

Formel: 8,2 Prozent x 4.800 Euro = 393,60 Euro.

Höchtsbeitrag für den Arbeitgeber

Der Arbeitgeber hat max. 50 Prozent der Kosten für die private Krankenkostenversicherung zu zahlen. Das ist der maximal mögliche Zuschuss, den der Arbeitgeber zu entrichten hat.

Update: Neue Versicherungspflichtgrenzen in 2017

In 2017 gibt es neue Regelungen für die Versicherungspflichtgrenze. Der Anteil der Versicherungspflicht wurde von aktuell 56.250 Euro auf 57.600 angehoben. Damit erhöht sich auch die Beitragsbemessungsgrenze von 50.850 Euro auf 52.200 Euro.

Für Kind und Ehelegatten

Der Arbeitgeberanteil in Höhe von max. 50 Prozent wird auch für den Ehepartner sowie für jedes Kind gezahlt. Zum Zuschuss für das Kind und den Ehepartner ist der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet. Limitiert ist der Kinderbeitrag allerdings auch hier wieder auf den Beitrag der GKV. Es gilt auch hier wieder die aktuelle Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 3937,50 Euro (siehe Formel oben). Weiterhin zahlt der Arbeitgeber einen Zuschuss für die Pflegeversicherung. In der PKV werden Familienmitglieder, wie ein Kind, mitversichert. Die Beiträge für das Kind sind jedoch sehr gering.

Zahlt der Arbeitgeber auch einen Anteil bei der Rente oder Pflegeversicherung

Mit Beginn der Rente entfällt der Arbeitgeberanteil. Auf Antrag erhält der Rentner jedoch einen Zuschuss vom Träger der Rentenversicherung. Dabei zahlt der Rentenversicherungsträger ebenso die Hälfte des Anteils für den Rentner. Somit wurde eine Ersatzregelung geschaffen. Auf Grund der gebildeten Altersrückstellung drohen auch keine Beitragserhöhungen im Rentenalter.

RatingagenturRatingAusblickletztes Rating
Standard & Poor's A+positiv11/28/2014
Moody'sAa3stabil05/09/2014
FitchAA-stabil11/04/2014

Während der Elternzeit und Mutterschutz

In der Elternzeit haben privat Versicherte neben ihrem eigenen Anteil auch den Anteil für den Arbeitgeber aufzubringen. Somit haben Versicherte in der Elternzeit den kompletten Beitrag zu stemmen. Wer in Teilzeit arbeitet, der kann einen Antrag auf die Befreiung der Versicherungspflicht stellen. Sollte der Antrag genehmigt werden, so kann während der Dauer der Elternzeit die Befreiung erfolgen.

Infos für Beamte und Beamtenanwärter

Laut der Stiftung Warentest ist eine PKV besonders für Beamte sowie Beamtenanwärter wesentlich sinnvoller als die gesetzliche Krankenversicherung. Bei der GKV haben Beamte und Beamtenanwärter die vollen Kosten eigenständig zu tragen. Da gesetzmäßig auch die Leistungen der GKV weit unter denen der PKV liegen, so ist es speziell für Beamte die private Krankenunfallversicherung eine sinnvolle Anlage für die Gesundheit. Der Dienstherr zahlt 50 Prozent Beihilfe. Somit ist der eigene Anteil nur schwindend gering.

DISQ testet die besten PKVs (Stand 2018)

  • 1 Barmenia 82,5 sehr gut
  • 2 Axa 81,6 sehr gut
  • 3 Allianz 78,8 gut
  • 4 Münchener Verein 78,6 gut
  • 5 Universa 75,6 gut
  • 6 SDK 74,9 gut
  • 7 Central 74,6 gut
  • 8 Deutscher Ring 74,2 gut
  • 9 Debeka 73,6 gut
  • 10 HUK-Coburg 73,1 gut
  • 11 DKV 73,0 gut
  • 12 Inter 72,4 gut
  • 13 Hallesche 72,2 gut
  • 14 Continentale 70,8 gut
  • 15 Signal Iduna 70,3 gut
  • 16 Hanse-Merkur 70,3 gut
  • 17 LKH 69,6 befriedigend
  • 18 Gothaer 66,0 befriedigend
  • 19 UKV 64,8 befriedigend
  • 20 BBKK 58,1 ausreichend

Vergleich der Leistungen einer PKV

Die Leistungen einer PKV sind wesentlich umfangreicher. So werden auch etliche Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und die Versicherten selbst geleistet. Dies bietet die gesetzliche Krankenversicherung in aller Regel nicht. Eine werdende Mutter in der Schwangerschaft kann mit der PKV zum Beispiel auch Yoga in der Schwangerschaft kostenlos ausüben. Gerade Yoga ist in der Schwangerschaft eine gute Vorsorge.

BerufsgruppeTarif Kombination Bewertung
AngestellteBUSINESSV43-U 3,3
SelbstständigeBUSINESSV29-U 3,2

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Definition 2017

Als Arbeitgeberanteil wird der in einem Beschäftigungsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu zahlende Teil vom Gesamtsozialversicherungsbeitrag bezeichnet. Der Arbeitgeberzuschuss ist ein Anteil der Lohnnebenkosten. Seit Januar 2013 liegt der Arbeitgeberbeitrag für Angestellte und Familienangehörige bei bis zu 287,44 Euro der gesamten Kosten einer PKV.

Zuschuss für privat versicherte Arbeitnehmer für Steuererklärung wichtig

Der jeweilige Arbeitgeber zahlt einen Pflichtzuschuss in Höhe von 50 Prozent nicht nur für den Angestellten selbst, sondern auch für die Kinder und den Ehepartner (für alle Familienangehörigen). Der gesetzlich geltende Höchstbetrag liegt im Monat bei 287,44 Euro (Stand 2013).

Der Anteil des Arbeitgebers entspricht dem geltenden Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenkassen und liegt bei aktuell 7,3 Prozent der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze. Siehe Entwicklung aus dem Einkommen auch unter (https://www.private-krankenversicherung-im-test.de/basistarif/). Auf das Jahr gerechnet beträgt die maximale Höhe des Zuschusse bereits 3.449,25 Euro.

Pflichtzuschuss und freiwilliger Anteil bei PKV

In Deutschland werden Arbeitgeber verpflichtet einen Pflichtbeitrag zu zahlen. In einigen Fällen zahlen Unternehmen jedoch einen freiwilligen Beitrag für ihre Arbeitnehmer dazu. Nehmen wird folgende Zahlenbeispiele bei den Beiträgen der PKV zur Berechnung:

Der Versicherte zahlt einen Beitrag für die private Krankenabsicherung in Höhe von 800 Euro monatlich: Laut Gesetz liegt der Arbeitgeberanteil nun bei höchstens 279,23 EUR (geltende Höchstgrenze). In einigen Fällen kommt es jedoch zu freiwilligen Zuschüssen seitens des Arbeitgebers. Das heißt, er zahlt freiwillig 50 % der fälligen Beitragszahlungen, was in diesem Beispiel einen Anteil von 400 Euro ausmachen würde.

Es handelt sich Arbeitgeberbeitrag um Lohnnebenkosten und nicht um Bruttoarbeitsentgelt. Die Beitragszahlungen der Pflegeversicherung sind üblicherweise in den Beiträgen einer PKV enthalten.

Vorraussetzungen nach dem Sozialgesetzbuch
  • Der Vertrag hat dem Sozialgesetzbuch im Umfang der angebotenen Leistungen zu entsprechen
  • Beiträge sind grundsätzlich steuerfrei
  • Höhere Leistungen der PKV sind nicht relevant
  • Substitutive Versicherung sollte gefunden werden
  • Privater Krankenversicherer muss die sogenannten Altersrückstellungen bilden
  • Es besteht Wahlrecht in den Tarifen

Arbeitgeberanteil bei den gesetzlichen Krankenkassen (GKV)

Grundlage der zu entrichtenden Beiträge für die private Krankenkassenversicherung sind die geltenden Höchstgrenzen der gesetzlichen Krankenkassen. Für das Jahr 2013 gelten folgende Grenzen bei der Krankenkasse und somit auch bei den privaten Krankenversicherungen:

Der gesamte Beitragsatz für die Prämien liegt bei 15,5 Prozent des zu zahlenden Beitrages. 8,2 Prozent der Gesamtbeiträge werden vom Arbeitnehmer (AN) getragen, 7,3 Prozent der Kosten werden vom Dienstherren übernommen. Dieser Satz wird mit dem Einkommen in Höhe von 3.937,50 Euro multipliziert. Es ergibt sich die erforderliche Höchstgrenze von 287,44 Euro sowohl für die GKV als auch für die PKV. Für 2016 haben die Anbieter der gesetzlichen Krankenkassen einen höheren Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern gefordert.

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Beiträge für die gesetzliche Pflegeversicherung

Der Vorgesetzte beteiligt sich in Sachen gesetzliche Pflegepflichtversicherung zu 1,025 Prozent des Beitrages, der Angestellte zu 2,05 Prozent. In der privaten Krankenversicherung ist die Pflegeversicherung grundsätzlich Bestandteil des Versicherungsschutzes. Der maximal fällige Beitragssatz in einer Krankenkasse oder im Basistarif liegen in 2013 bei nicht mehr als 610,31 Euro (SGB).

Private Krankenpolicen Arbeitgeberanteil 2017- Gesetzliche Regelung in Deutschland

Es werden in Deutschland grundsätzlich die Beitragszahlungen für die gesetzliche Rentenversicherung, die Krankenversorgung, die Arbeitslosenversicherung und die Pflegeversicherung zur Hälfte von der Firma mitgetragen:

  • Seit Juli im Jahre 2005 gilt es 0,9 Beitragssatzpunkte zur GKV eigenständig zu leisten.
  • Kinderlose Arbeitnehmer zahlen für die Pflegeversicherung einen Beitragszuschlag von 0,25% allein
  • Die gesetzliche Unfallversicherung bzw. die Zahlungen für die Berufsgenossenschaft wir jedoch allein vom Arbeitgeber gezahlt

Weitere Besonderheiten der privaten Krankenversicherung

  • Wer sich in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis (Mini-Job) gemäß Abschnitt 3 SGB IV befindet, der erhält ebenfalls einen Arbeitgeberbeitrag von 50%
  • Für Auszubildende beträgt der Anteil 100 Prozent, wenn das Einkommen unter 325 Euro monatlich liegt (Gesamtbeitrag liegt auf Seiten des Arbeitgebers)
  • Wer Zivil- oder Wehrdienst ableistet, der wird über den Staat sozialversichert
  • Auch bei Kurzarbeit gibt es einen Beitragszuschuss (Kurzarbeitergeld)

Private Krankenversicherung Arbeitgeberanteil 2017 – Selbstbeteiligung

Ein Unternehmen muss sich nicht an den Kosten für einen gewählten Selbstbehalt bzw. einer Selbstbeteiligung einklinken. In der Regel mindert sich für die Versicherten hier jedoch auch der Arbeitnehmeranteil.

Am 15.06.1881 sieht der Arbeitgeberbetrag seinen Ursprung mit Einführung der gesetzlichen Sozialversicherung. Es sollte eine finanzielle Absicherung im Falle einer Invalidität, im Alter, bei Unfall und natürlich bei Krankheit geben. Die Zahlungen der tatsächlichen Kosten der Sozialversicherungen wurden gegenseitig zu 2/3 auf den Angestellten und zu 1/3 auf den Arbeitgeber aufgeteilt. Weitere Informationen zum Beitrag auch hier.

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