Private Krankenversicherung Beamte worauf achten

Eine private Krankenversicherung lohnt sich für Beamte (Beamter) laut Stiftung Warentest immer, da sich die Dienstherren mit bis zu 50 Prozent Beihilfe an den Beiträgen beteiligen. Für Kinder kann es sogar bis 80 Prozent und für den Ehepartner bis 70 Prozent Beihilfeanspruch geben. Eine private Krankenkostenversicherung lohnt sich für Beamte also definitiv. Sie sparen Geld und bekommen bessere medizinische Leistungen.

Mit einem neutralen Vergleich der besten Anbieter können Sie nicht nur höhere Leistungen erhalten, gleichzeitig reduzieren Sie auch den Beitrag. Profitieren Sie von den wesentlich besseren Online-Konditionen und erhalten einen auf Sie zugeschnittenen Tarif. 

Testergebnisse von privaten Krankenkassenversicherungen für Beamte 2017

Private Krankenversicherung Beamte worauf achten

Laut Stiftung Warentest ist die Huk Coburg nicht nur die günstigste, sondern auch die mit den besten Leistungen. Beamte profitieren vor allem vom Anbieter Concordia. Rund 121 Euro im Monat bezahlen sie hier. Dazu bekommt jeder noch 50 Prozent Beihilfe vom Dienstherren. Vergleichen lohnt sich also. Ein Wechsel der Versicherer kann hohe Ersparnisse mit sich bringen wie die Stiftung Warentest in einer aktuellen Ausgabe veröffentlicht hat. Zudem hat Finanztest auch Mindestvoraussetzungen an private Versicherer gestellt, die auch im Jahre 2015 & 2016 gelten. Eine kurze Checkliste zur PKV:

  • Leistungen einer PKV liegen weit über denen einer gesetzlichen Krankenkasse GKV
  • Beamte erhalten spezielle Beihilfe-Tarife, die die geringere Kosten aufweisen
  • Das Wechseln in eine private Krankenabsicherung ist nicht mit Kosten verbunden
  • Der Vergleich zeigt eine Ersparnis von bis zu 500 Euro für Beamte und Beamtenanwärter
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Wer bekommt die Beihilfe

Die Beihilfe gibt es für Beamte vom Dienstherr. Dabei spielt weder das Geschlecht noch der Dienstgrad eine Rolle. Für gesetzlich Versicherte zählt das Einkommen für die Berechnung der Beiträge, selbst bei geringem Einkommen werden über 15 Prozent veranschlagt. Beamte, die privat versichert sind, erhalten auch im Alter einen Zuschuss für einen privaten Beamten-Tarif. Die relevante Versicherungspflichtgrenze für Arbeitnnehmer ist im Vergleich zum Jahre 2011 zu 2015 um 3.600 Euro angestiegen. Entsprechend steigen auch die Prämien für die gesetzliche Versicherung. Darauf sollten Verbraucher unbedingt achten.

Testergebnisse von Focus Money in 2015 (Stand 2016)

Laut einem Test von Focus Money profitieren Beamte vor allem von folgenden privaten Krankenversicherungen:

  • 1. Platz: Debeka Krankenversicherung
  • 2. Platz: Huk Coburg
  • 3. Platz: Allianz Krankenversicherung

Testergebnisse von Focus Money für Beamtenanwärter

Auch für Beamtenanwärter hat Focus Money verschiedene private Krankenversicherungen getestet und ist dabei zu folgendem Ergebnis gekommen:

  • 1. Platz: DBV Krankenversicherung
  • 2. Platz: Alte Oldenburger Versicherung
  • 3. Platz: Debeka Krankenversicherung
Besonderheiten für Beamtenversicherungsschutz

Beamte sowie auch Beamtenanwärter erhalten durch die Beihilfe vom Staat sehr gute Tarife. Dazu kommen noch hochwertige medizinische Leistungen. Vor allem die Allianz schneidet in fast jedem Test mit sehr gut ab. Für die Versicherten bedeutet dies, dass auch demnächst die Beiträge nicht steigen werden.

Beiträge der Beamtenabsicherung

Egal welche Form der Krankenversicherung (PKV/ GKV) der Versicherungsnehmer abgeschlossen hat, eine Checkliste der Anforderungen kann sehr hilfreich sein. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung spielt der Gesundheitszustand keine Rolle, daher wird auch keine Gesundheitsprüfung vorgenommen, wenn es um die Berechnung der Prämie geht. Bei der privaten Beamtenversicherung, sollte ein Krankenversicherungsvergleich angestrebt werden. Denn gerade bei der stationären oder ambulanten Behandlung ergeben sich sehr große Unterschiede. Eine Familienversicherung oder Krankengeld existiert bei der PKV nicht. Das sind eine der wenigen Nachteile der Versicherung. Staatsdiener erhalten sehr gute Angebote, da sie eine Beihilfe gezahlt bekommen. Aber auch sein müssen alle Gesundheitsfragen beantworten.

Vorteile für Kinder und Ehepartner

Die Beihilfe richtet sich jeweils nach den Bundes- und Landesvorschriften. Beamte bekommen immer 50 Prozent Beihilfe. Kinder und Ehepartner können dagegen von einer Höhe von 70 bis 80 Prozent profitieren. Bei zwei oder mehr Kindern zahlt der Staat 70 Prozent und mehr dazu. Diese Werte gelten natürlich auch für Pensionäre. Sogar der Besuch des Heilpraktiker ist häufig im Tarif enthalten.

Testsieger für verbeamtete Männer mit 50 Prozent Beihilfe

  • – 1. Platz: Concordia laut Stiftung Warentest sehr gut
  • – 2. Platz: Huk Coburg laut Stiftung Warentest gut
  • – 3. Platz: LVM laut Stiftung Warentest gut
  • – 4. Platz: Alte Oldenburger laut Stiftung Warentest gut
  • – 5. Platz: Central laut Stiftung Warentest gut

Testsieger für verbeamtete Frauen mit 50 Prozent Beihilfe

  • – 1. Platz: Concordia laut Stiftung Warentest sehr gut
  • – 2. Platz: Huk Coburg laut Stiftung Warentest sehr gut
  • – 3. Platz: Deutscher Ring laut Stiftung Warensieger mit gut
  • – 4. Platz: R+V Versicherung laut Stiftung Warentest gut
  • – 5. Platz: LVM laut Stiftung Warentest gut

Das deutsche Beihilferecht 2017

Die Beihilfe bei Staatsdienern ist eine wirtschaftliche Unterstützung. Sie wird im Falle von Krankheit, Geburt, Pflege und im Todesfall wirksam. Personen, die Anspruch auf Beihilfe haben, sind zum Beispiel Richter, Polizisten, Lehrer, Soldaten und deutsche Beamten sowie deren Angehörige. Sind Kinder oder Ehepartner selbst nicht sozialversicherungspflichtig, so haben sie ein Recht auf finanzielle Unterstützung. Ein Vergleich der Beihilfetarife ist hilfreich.

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Beim Dienstherren beantragen

Zuerst muss beim jeweiligen Dienstherren ein Antrag gestellt werden. Dann wird geklärt ob es sich um eine pauschale oder um eine prozentuale Ausgabe handelt. Bei der Vorlage der Rechnung muss diese eingereicht werden. Dann werden zwischen 50 und 80 Prozent der Gesamtsumme erstattet. Über die Höhe der Erstattungen entscheiden unter anderen die jeweilige Familiensituation und das geltende Recht für den Beihilfeberechtigten.

Bundes- oder Landesrecht

Der Selbsterhalt wird immer von der Aufwendung abgezogen. Hat ein Staatsdiener Fragen zum Beihilferecht, darf er die entsprechenden Antworten nur bei einem Rechtsanwalt oder zugelassenen Beihilfeberater einholen.

Es sind einheitliche Regeln gekommen

In einigen deutschen Bundesländern gibt es entsprechende Beihilfeverordnungen. Seit 2013 gilt die Verwaltungsvorschrift für den kompletten Bund. Darin wird der Leistungsumfang der Krankenkassen festgelegt. Der zu zahlende Betrag für Versicherte von privaten Krankenversicherungen ist aber nicht darin enthalten. Nur die gesetzlichen Beiträge werden jedes Jahr festgehalten.

Die neue Beihilfeberechtigung und die Nachteile

Seit 2007 hat sich die Altersgrenze für Kinder verschoben. Statt der Vollendung des 27. Lebensjahres zählt nun die Vollendung des 25. Lebensjahres. Allerdings nur, wenn sich das Kind in Studium oder Ausbildung befindet. Je nach privater Krankenkostenversicherung übernehmen die einzelnen Versicherungen entsprechende Kosten in bestimmten Höhen. Deshalb sollte vor Vertragsabschluss immer genau verglichen werden. So kann jeder die Krankenversicherung mit den für sich besten Tarif und gebotenen Leistungen finden. Mehr zu den Erfahrungen von Staatsdienern.

Welche Höhe wird erstattet

Private Krankenkassen bieten im Gegenzug zur gesetzlichen Krankenversicherungen nur eine begrenzte Erstattung von beispielsweise ambulanten oder stationären Kosten. Dafür gibt es aber auch Sonderleistungen, wie zum Beispiel eine Zahnspange. Auch eine Chefarztbehandlung im Krankenhaus gehört hier zu den Mindestvoraussetzungen. Auch die Testergebnisse bestätigen dies. Wer sich privat versichern lässt, hat zudem Anspruch auf:

  • Umfangreicher Versicherungsschutz weltweit und Medikament sind voll erstattungsfähig
  • Für Kinder zahlen die Eltern nur einen geringen Prozentsatz
  • Angebote gelten auch für Rentenalter
  • Krankengeld auch im Fall einer Krankheit für das Kind
  • Versicherungsgesellschaften verlangen keine Gesundheitsfragen für Kinder

Auch hier können Sie die Angebote online vergleichen und so zum besten Tarif gelangen.

Worauf müssen Versicherte bei Vorerkrankungen achten

Kunden, die bereits Vorerkrankungen aufweisen, zahlen in der Regel mehr Geld für einen privaten Schutz. Es gibt jedoch Anbieter, die für einen geringen Risikozuschlag Versicherte mit Erkrankungen aufnehmen. Der Vorreiter ist in diesem Fall die Debeka Versicherung. Aber auch andere Versicherungen bieten bei stabiler Beitragsentwicklung einen guten Basistarif, der in Art und Umfang den Leistungen der GKV entspricht. Auch die Gesundheitsprüfung ist in vielen Fällen nicht sehr detailliert.

Private Krankentarife Beamte worauf achten

Ein solcher Tarif gilt immer dann, wenn die Versicherten auch Grund der Versicherungspflichtgrenze nicht mehr zurück in die GKV wechseln können oder bereits das 55. Lebensjahr vollendet haben. Auch hier können Sie sich eine Beratung zu Ihrem Versicherungsschutz einholen und sich ein Angebot anfordern lassen. Mehr zum Thema auch auf diesem Beitrag.

Private Beamtenpolicen 2017: Worauf müssen sie achten

Eine private Beamtenkrankenversicherung ist gerade für Beamte sehr zu empfehlen. Werden verschiedene Anbieter verglichen, findet sich auch ein passendes Angebot. So sollten Beamte auch günstige Tarife, gute Leistungen und die entsprechenden Beihilferegeln achten. Weitere Informationen zum Thema worauf in der privaten Krankenversicherung zu achten ist und welche Besonderheiten sich speziell für Beamte und Beamtenanwärter ergibt hier.

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