Private Krankenversicherung Diabetes Typ 1

Diabetiker haben es bei der Auswahl ihrer Krankenversicherung nicht immer leicht. Insbesondere dann, wenn sie eine private Krankenvollversicherung abschließen möchten. Wenn eine Private Krankenkostenversicherung Diabetes Typ 1 beinhaltet, muss der Versicherte meist nach der Gesundheitsprüfung einen Risikozuschag zahlen, da er einer besonderen Gefährdung ausgesetzt ist. Er benötigt regelmäßig Insulineinheiten von außerhalb, um den Blutzucker zu regulieren. In einigen Fällen gilt Diabetes auch als Schwerbehinderung.

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Private Krankenversicherung Diabetes Typ 1 – Was dahintersteckt

Private Krankenversicherung Diabetes Typ 1

Diabetes wird allgemein als Zuckerkrankheit bezeichnet. Sie gehört mit zur Gruppe der Stoffwechselkrankheiten und ist damit verbunden, dass der Körper kein eigenes Insulin produzieren kann. Der Zuckerstoffwechsel ist gestört, weswegen Betroffene erheblich beeinträchtigt sind. Diabetes wird in mehrere Gruppen aufgeteilt. Der Typ 1 besteht darin, dass innerhalb der Pankreas wichtige Betazellen zerstört werden und somit ein absoluter Insulinmangel vorliegt. Der Patient erlangt die Krankheit entweder durch eine unbekannte Ursache oder eine vorherige Autoimmunerkrankung. Zum aktuellen Test der Concordia Versicherung geht es auch auf diesem Beitrag.

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Die Wichtigkeit einer guten Krankenabsicherung 2018

Ist man ein Diabetiker, ist eine optimale Versorgung seitens der Krankenkasse nur gewährleistet, wenn stets genügend Insulin zur Verfügung steht. In den meisten Fällen muss der Patient die Kosten hierfür vollständig tragen. Ist er bei der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, erhält er die Grundversorgung. Private Krankenkassen hingegen übernehmen ab einem gewissen Betrag die Kosten, sofern die Selbstbeteiligung ausgeschöpft ist und sichern dem Patienten somit die weitere Versorgung und bieten zusätzliche Maßnahmen ein, sofern diese nötig sind.

Häufige Ablehnung der Krankenkassen für Diabetiker

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung kommt es beim Vorhandensein von Diabetes häufig vor, dass manche Leistungen nicht bewilligt werden. Dies erschwert den Patienten den Umgang mit ihrer Krankheit erheblich. Daher lassen sich viele Patienten in der Privaten Krankenkasse versichern. Sofern die entsprechenden Voraussetzungen hierfür geschaffen sind, darf die private Krankenkasse den Patienten nicht ablehnen, sondern muss ihn zwingend aufnehmen, selbst wenn er Diabetiker ist.

Wer sich privat versichern lassen kann

Eine private Krankenkasse abschließen können Arbeitnehmer und Angestellte, deren Einkommen 53.550 Euro übersteigt, jene, die von der Versicherungspflicht befreit sind (Selbständige, Freiberufler) und Beamte, die den Anspruch auf Beihilfe besitzen. Außerdem dürfen Studenten und Studentinnen eine private Krankendirektversicherung abschließen. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze ist von der Beitragsbemessungsgrenze zu unterscheiden, die im Jahr 2014 4.050,00 Euro beträgt, was einer jährlichen Grenze von 48.600 Euro entspricht. Alles zum Thema „chronisch krank“ hier.

Beitrag in einer PKV bei Zuckerkrankheit und hohem Blutzucker

WEr auf Insulin angewiesen ist, der sollte dies im Antrag einer privaten Krankenkasse unbedingt angeben. Eine falsche Antwort auf diese Frage kann unter Umständen dazu führen, dass Versicherte den Versicherungsschutz verlieren könnten. Alle wichtigen Informationen zu den den Themen Beitrag einer Zusatzversicherung, Kosten pro Versicherer, die besten gesetzlichen Krankenkassen und Tarife, welche Medikamente erstattet werden, welcher Anbieter welchen Rang in der Untersuchung erhalten kann & was bei welcher Krankheit zu beachten ist immer auch auf.

Die Vorteile einer privaten Krankenzusatzversicherung trotz Erkrankung

Medikamente und entsprechende Behandlungen muss der Versicherte in der privaten Krankenkasse nur zahlen, sofern die Selbstbeteiligung erschöpft ist. Alles weitere übernimmt die Kasse. Allerdings ist es grundsätzlich bei den meisten Kassen so, dass der Patient in Vorleistung gehen muss, die Rechnungen bei der Kasse einreicht und den entsprechenden Betrag dann erstattet bekommt. Heutzutage gehen aber immer mehr Versicherungen von diesem Modell ab und begleichen die Rechnung selbst. Ferner hat der Versicherte den Zugang zu anderen Hilfsmitteln. Mit einem Rechner lassen sich die Beiträge bereits im Vorfeld ermitteln.

Gute Tarife bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat im April 2014 wiederholt eine Prüfung der aktuellen privaten Krankenversicherungstarife unternommen. Die hierbei entstandenen Ergebnisse sind für Diabetiker genauso interessant, wie für regulär Versicherte. Innerhalb des Tests nahmen 107 Tarife teil, wovon 24 Angebote für Beamte konzipiert waren, 38 Angebote für Angestellte enthalten und 45 Tarife für Selbständige teilgenommen haben. Bei allen drei Typen wurde ein Eintrittsalter von 35 Jahren angenommen, die Selbstbeteiligung war nicht höher als 1.000 Euro.

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Welche Versicherungen sich für Angestellte eignen

Bei den Versicherungstarifen für die Angestellten lag die Huk-Coburg vorn, die das Urteil „sehr gut“ erhielt. Der monatliche Beitrag ist 441 Euro hoch, dazu muss man 600 Euro Selbstbeteiligung in Kauf nehmen. Die Provinzial Hannover folgte der Huk auf dem Fuße und wurde mit 436 Euro pro Monat zum zweitbesten Tarif gekürt. 450 Euro pro Jahr Selbstbeteiligung fallen an. Dritte wurde die Nürnberger Versicherung, die 439 Euro pro Monat verlangt und 600 Euro Selbstbehalt pro Jahr beinhaltet.

Ergebnisse für Beamte und Beamtenanwärter mit Beihilfe

Beamte haben immer den Vorteil der Beihilfe, der sie immens unterstützt. Für sie ist es daher immer empfehlenswert, in die Private zu wechseln. Eine Selbstbeteiligung wurde im Test nicht berücksichtigt. Die Concordia war der Spitzenreiter mit dem Urteil „sehr gut“ und einem monatlichen Beitrag von 196 Euro. Darauf folgte die Huk-Coburg, die 207 Euro pro Monat an Versicherungsprämie nimmt. Die Debeka, die übrigens auch ohne Schwierigkeiten Diabetiker aufnimmt, kostet pro Monat 219 Euro.

Die Tarife für Selbständige 2018

Da Selbständige sich ohnehin selbst tragen müssen, haben sie meist auch die höchsten Kosten bei der privaten Krankenabsicherung einzukalkulieren. Die Provinzial Hannover ist mit 395 Euro pro Monat nicht ganz günstig und verlangt 900 Euro Selbstbeteiligung pro Jahr. Danach folgt die Bayerische Beamten-Krankenkasse, die mit 422 Euro zu Buche schlägt und ebenfalls 900 Euro Selbstbehalt voraussetzt. 476 Euro kostet die Versicherung bei der Huk-Coburg für Selbständige, 600 Euro Selbstbehalt pro Jahr sind notwendig. Die genauen Ergebnisse sind auch unter /abrufbar.

Der Vorteil, der auch für Diabetiker gilt

Da die private Krankenkasse dazu verpflichtet ist, jeden Antragsteller aufzunehmen, sofern er die Bedingungen erfüllt, besitzt er gleichzeitig die Fähigkeit, einen Basistarif in Anspruch zu nehmen. Hierbei handelt es sich um einen Tarif, der von jeder privaten Krankenkasse zur Verfügung gestellt werden muss und als Grundabsicherung dient. Steigen im Alter beispielsweise die Versicherungsprämien, so dass der Versicherte sie nicht mehr zahlen kann, darf er ohne Weiteres in den Basistarif wechseln und sich somit weiterhin eine günstige Prämie sichern.

Besondere Vorsorge während der Schwangerschaft

Vor allem während der Schwangerschaft sollten werdende Mütter auf etliche Dinge achten. Das gilt unter anderem auch auf ausreichende Bewegung, die richtigen Medikamente zu wählen, den Blutzucker genau zu kontrollieren und Vorsorgeuntersuchungen zu bestreiten. Im Leistungsumfang der privaten Versicherungen werden eben solche Leistungen angeboten. Denn eine gute Behandlung während einer Schwangerschaft ist sehr wichtig. Grundsätzlich muss während dieser Zeit nicht einmal eine Selbstbeteiligung entrichtet werden.

Tarifvergleich im Vorfeld sollte parallel ablaufen- auch bei Typ I und II Diabetes Mellitus

Wer als Diabetiker ins Auge fasst, sich privatversichern zu lassen, sollte mehrere Versicherungen parallel für einen Vergleich zur Rate ziehen. Denn wenn erst einmal eine Versicherung den Antrag ablehnt, ist es schwieriger, in eine der anderen Kassen zu rutschen, da diese meist untereinander vernetzt sind. Anhand des Vergleichs ist eine optimale Möglichkeit gegeben, sich den passenden Tarif für die eigenen Bedürfnisse auszusuchen. Wichtig ist hierbei, dass man bei der Wahrheit bleibt und somit auch die Diabetes gleich im Antrag mit angibt. Wie viel Insulin gespritzt werden muss, spielt aus Sicht der Kasse keine entscheidende Rolle. Einige Versicherer bieten den Versicherten noch die Möglichkeit Sport zu treiben. Auch gesetzliche Anbieter wie die DAK bieten etliche Alternativen an, um in Form zu bleiben.

Abschluss einer privaten Krankenversicherung bei Diabetes Typ 1

Wenn eine Private Krankenversicherung Diabetes Typ 1 im Antrag liest, ist sie meist abgeschreckt. Dennoch sind viele Versicherungen dazu verpflichtet, jeden in die Versicherung aufzunehmen, sofern die Bedingungen erfüllt sind. Da ein Diabetiker ständig Insulin benötigt, ist die Versorgung durch bessere Hilfsmittel bei der Privaten eher gesichert als in der Gesetzlichen. Und bevor einem die Pumpe geht, aus Sorge, man erhält keinerlei ausreichende Leistung mehr, sollte man sich lieber privat versichern lassen.

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