Private Krankenversicherung Einkommensgrenze 2018

Um Mitglied in der privaten Krankenversicherung zu werden, muss der Antragsteller (Arbeitnehmer) bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört auch die Einhaltung einer Einkommensgrenze. Die Private Krankenkassenversicherung Einkommensgrenze 2016 liegt bei 56.250  Euro pro Jahr In 2017 liegt die Grenze (Jahresarbeitsentgelt) bei 57.600 Euro. Die Versicherungspflichtgrenze geht mit dieser Angaben ebenfalls einher und ändert sich jährlich. Wir beschäftigen uns mit diesem Thema als auch mit den weiteren Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um in der PKV Mitglied zu werden. Die Einkommensgrenze in 2018 liegt bei 59.400 Euro jährlich bzw. 4.950 Euro brutto monatlich.

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Versicherungspflicht – Wichtiges Element für private Versicherung

Euromünzen und Euroscheine

PKV Einkommensgrenze

Ein wichtiges Element bei den Voraussetzungen ist die Befreiung von der regulären Versicherungspflicht. Gewöhnlich ist jeder in Deutschland lebende Bürger dazu verpflichtet, sich in der gesetzlichen Krankenversicherung anzumelden. Nicht versicherungspflichtig dagegen sind Studenten, Selbständige, Freiberufler und Beihilfeberechtigte. Eine Ausnahme dieser Regel sind Angestellte, die im Jahr eine Jahreseinkommensgrenze (JAEG) überschreiten und diese auch dauerhaft für die nächsten Jahre ausreichen wird, um die Grenze auch weiterhin zu überschreiten.

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Die Einkommensgrenze muss bei Krankenkostenversicherung überschritten werden

In jedem Jahr wird die Einkommensgrenze für versicherungspflichtige Angestellte neu angesetzt. In 2015 liegt diese bei 54.900 Euro, die der Arbeitnehmer überschreiten muss, um Mitglied in der privaten Krankenabsicherung zu werden. In 2014 lag sie bei 53.550 Euro, 2013 bei 52.200 Euro. Anhand dieser Beispiele lässt sich leicht nachvollziehen, wie viel Gehalt für die kommenden Jahre zu erwarten ist. Somit lässt sich leicht abschätzen, ob sich eine sofortige Anmeldung in der PKV lohnt, nur weil in diesem Jahr die Einkommensgrenze überschritten ist.

Update: Hohe Anpassung der Bemessungsgrenze für 2018

Für 2017 wurden neue Zahlen für die Versicherungspflichtgrenze von der Bundesregierung veröffentlicht. So müssen Angestellte in 2017 über 57.600 Euro jährlich (2015: 54.900 Euro) verdienen, um in die private Gesundheitsversicherung aufgenommen zu werden. Die Beitragsbemessungsgrenze ist 2017 auf 52.200 Euro festgelegt. In 2015 lag sie noch bei 49.500 Euro. Nur unter gewissen Bedingungen können sich Angestellte versicherungsfrei stellen lassen.

Weitere Voraussetzung für den Wechsel

Zu den weiteren Voraussetzungen, die einen Wechsel rechtfertigen, gehört ein Höchstalter von 55 Jahren. Auch spielt das individuelle Risiko eine Rolle. So kann nach einer absolvierten und negativ resultierenden Gesundheitsprüfung der Versicherer durchaus den Antrag auf Mitgliedschaft ablehnen. Eine Alternative ist ein Risikozuschlag, den der Versicherte tragen muss. Beamte auf Probe können einen Übergangsantrag stellen, um später beim Statuswechsel auf Lebenszeit vollwertiges Mitglied zu werden.

Wo die Einkommensgrenze in 2018 gilt

  • Allianz Private Krankenversicherung
  • Alte Oldenburger Krankenversicherung
  • ARAG Allgemeine Versicherung
  • Axa Krankenversicherung bundesweit
  • Barmenia Krankenversicherung
  • Bayerische Beamtenkrankenkasse
  • Central Krankenversicherung
  • Concordia Krankenversicherung
  • Continentale Krankenversicherung
  • Debeka Krankenversicherung
  • Deutsche Familienversicherung
  • Deutscher Ring
  • DEVK
  • Die Bayerische
  • DKV Deutsche Krankenversicherung
  • ENVIVAS Krankenversicherung
  • ERGO Versicherungsgruppe
  • FREIE ARZT-UND MEDIZINKASSE
  • Gothaer Krankenversicherung
  • Hallesche Krankenversicherung
  • HanseMerkur
  • Inter Krankenversicherung
  • Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten
  • KuK der Berufsfeuerwehr Hannover
  • LIGA KV katholischer Priester
  • LKH Landeskrankenhilfe
  • LVM Krankenversicherung
  • Mannheimer Krankenversicherung
  • Mecklenburgische Versicherungsgruppe
  • Münchener Verein
  • Nürnberger Krankenversicherung
  • ottonova Krankenversicherung
  • PAX-FAMILIENFÜRSORGE
  • Postbeamtenkrankenkasse
  • Provinzial Krankenversicherung Bremen, Niedersachsen
  • R + V Krankenversicherung
  • Signal Iduna Krankenversicherung
  • SONO Krankenversicherung
  • ST. MARTINUS Priesterverein
  • Süddeutsche Krankenversicherung
  • UKV Union Krankenversicherung
  • universa Krankenversicherung
  • Vigo Krankenversicherung
  • Württembergische Krankenversicherung

Wenn die Private Krankenkassenversicherung Einkommensgrenze 2017 unterschritten ist

Angestellte, die sich beim Überschreiten der Jahreseinkommensgrenze in der PKV anmelden kann es vorkommen, dass sie im nächsten Jahr, nach Anpassung der Jahreseinkommensgrenze diesen Wert wieder unterschreiten. Sie werden somit wieder versicherungspflichtig. In diesem Fall ist der Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenunfallversicherung notwendig. Wichtig ist in diesem Fall allerdings, dass der Versicherte nicht bereits das 55. Lebensjahr überschritten hat und innerhalb der letzten fünf Jahre versicherungspflichtig gewesen ist.

Berechnung des Brutto Jahresentgelts-  Auch bei Studenten

In die Berechnung des Bruttojahresentgelts werden folgende Einkünfte berücksichtigt:

  • Lohn- und Gehaltszahlungen
  • Einmalzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • sämtliche Sachbezüge
  • vermögenswirksame Leistungen
  • mögliche Überstundenvergütung
  • Verdienst bei versicherungspflichtigen Zweitbeschäftigungen

Ergibt der daraus resultierende Wert mehr als 54.900 Euro, ist die Versicherungspflichtgrenze überschritten und somit eine Anmeldung in der PKV möglich. Wichtig dabei ist, dass man darauf achtet, dass dieser Verdienst bereits seit einem Jahr besteht und auch fortlaufend eine steigende Tendenz hat, um die stets steigenden Einkommensgrenze einzuhalten. Werden die weiteren Voraussetzungen erfüllt, wie das Höchstalter, steht einem Wechsel in die PKV nichts mehr im Wege.

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Vor- und Nachteile bei PKV und GKV vorhanden

Die Beitragsbemessungsgrenze oder Jahresarbeitsentgeltgrenze wird benötigt , wenn beim Arbeitnehmer oder Angestellten die Versicherungspflicht der GKV aufgehoben werden soll. In einer PKV gibt es keine Familienversicherung. Für jeden Nutzer muss eine separate Police aufgestellt werden. Das Einkommen spielt hierbei keine Rolle.

Nur der Gesundheitszustand der Antragsteller ist von Bedeutung. Wie bei der gesetzlichen Krankenkasse gibt es einen Arbeitgeberanteil für die private Policenversicherung. Freiberufler, Studenten, Beamte, und Selbstständige können sich frei entscheiden, wie sie versichert sein wollen. Doch sie müssen eine zusätzlichen Beitrage für die Pflegeversicherung zahlen. In Deutschland erhalten die Bürger immer weniger Gehalt, aus diesen Grund wird es immer schwieriger diese Grenze zu erreichen.

Die besten Versicherungsvermittler laut n-tv

  • Aachen-Münchener / DVAG 83,0 1 sehr gut
  • Allianz 82,9 2
  • Generali 82,4 3
  • Bayern-Versicherung 80,0 4
  • Württembergische 78,4 5 gut
  • Ergo 78,3 6
  • R+V 77,8 7
  • Zurich 77,7 8
  • Gothaer 77,5 9
  • Nürnberger 77,4 10
  • Axa 77,3 11
  • HUK-Coburg 76,9 12
  • Debeka 76,8 13
  • SV Sparkassenversicherung 75,5 14
  • HDI 75,4 15

Was tun, wenn Einkommen sinkt

In besonderen Fällen, was auch auf Studenten zutrifft, kann man trotzdem Mitglied in der PKV werden, selbst wenn man die Jahreseinkommensgrenze nicht überschritten hat. Für Menschen mit besonders geringem Einkommen oder jene, die gar kein Einkommen verzeichnen, stehen spezielle Tarife zur Verfügung, die im Monat nicht mehr als 450 Euro kosten. Dazu gehören auch Hausfrauen, Hausmänner und Kinder. Der Basistarif ist ein gutes Beispiel für solch einen Tarif, der die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung abdeckt. Weitere Infos zu folgenden Themen:

Wie hoch ist der Beitrag laut Einkommensgrenze

Die Höhe des Beitrages orientiert sich an unterschiedlichen Kriterien. Im Vordergrund steht vor allem der Tarif an sich und die darin enthaltenen Leistungen. Dazu kommt der jeweilige Gesundheitszustand, der möglicherweise mit einem Risikozuschlag behaftet wird. Des Weiteren fallen möglicherweise Leistungsausschlüsse an. Bei der Kalkulation der Beiträge hält sich die Krankenkasse überwiegend an die Kalkulationsverordnung. Bei Interesse kann jeder Antragsteller auf den Seiten der Krankenversicherung einen Online-Rechner nutzen, um eine erste Übersicht zu erhalten. Nutzen Sie auch unseren Rechner.

Der Wechsel in die PKV muss 2017  geplant werden

Die Tarife der privaten Krankenversicherung sind alle unterschiedlich, doch halten sich alle an die gesetzlich festgelegten Voraussetzungen. Dazu zählt ein Höchstalter von 55 Jahren und eine Einkommensgrenze von 57.600 Euro, die für das Jahr 2017 erfüllt sein muss. Sie stellt auch die Versicherungspflichtgrenze dar, die jährlich angepasst wird. Die Anmeldung in der PKV ist zwar sinnvoll, alleine deshalb, weil sie mehr Leistungen als die Gesetzliche bietet, doch sollte der Wechsel wohlüberlegt sein.

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