Private Krankenversicherung im Alter

Vor allem im Alter nehmen die Krankheiten zu. Entsprechend steigen auch die finanziellen Aufwendungen. Daher stellt der Verband der Privaten Krankenversicherungen klar, dass die Beiträge so kalkuliert sind, dass auch im Ruhestand eine ideale Vorsorge garantiert werden kann. Allerdings haben Kunden auch im Alter eine Möglichkeit die anfallenden Kosten zu reduzieren. Somit muss eine private Krankenkostenversicherung nicht zwangsläufig unbezahlbar sein.

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Private Krankenvollversicherung im Alter – Wechsel ist 2017 möglich

Private Krankenversicherung im Alter

Für ab 2009 abgeschlossene Verträge haben die Versicherten die Möglichkeit eines Wechsels zu einem deutlich günstigeren Anbieter. Denn die gebildete Altersrückstellung kann so in einen neuen Vertrag überführt werden.
Wer seinen Vertrag für die private Krankenzusatzversicherung noch vor 2009 abgeschlossen hat, kann die Altersrückstellung nicht zu einem neuen Anbieter überführen. Jedoch gibt es in einem solchen Fall den Wechsel in einen günstigeren Tarif beim selben Anbieter. Somit bleibt auch die gebildete Altersrückstellung erhalten.

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Zwei unterschiedliche Systeme

Die gesetzliche Krankenkasse und die private Krankensicherung verfolgen zwei unterschiedliche Systeme, um den Versicherten auch im hohen Alter konstante Beiträge bieten zu können. Im Rahmen der GKV wird das Umlageverfahren genutzt.

1. Umlageverfahren

Mit dem Umlageverfahren werden die Aufwendungen für die medizinische Versorgung als auch für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch die jeweilige Beitragsgeneration getragen. Es wird das Prinzip der solidarischen Finanzierung verfolgt. Es zahlen ältere und jüngere Menschen den gleichen Beitrag. Die Prämien werden ebenfalls für die Pflegeversicherung verwendet. Kinderlose haben einen höheren Beitragssatz abzuführen als Paare mit Kindern.

2. Altersrückstellung

Für die privat Versicherten schaffen die privaten Krankenversicherer so genannte Altersrückstellungen. Damit soll sichergestellt werden, dass auch ältere Versicherungsnehmer weitgehende stabile Prämien erhalten können. Das System beruht auf Art der Rentenversicherung und nutzt Techniken der Lebensversicherung. Mit einem Wechsel können die Versicherten bis zu 500 Euro einsparen. Wer mit seinem Unternehmen eine Selbstbeteiligung festlegt, der kann ebenfalls Kosten einsparen.

Private Krankenversorgung im Alter- Neu geschaffener Notlagentarif macht Schuldenschnitt

Wer beispielsweise im Rentenalter die monatlichen Aufwendung der Krankenkassen nicht mehr tragen kann, und dabei noch Schulden aufgebaut, kann mit dem neu eingeführten Notlagentarif einen Schuldenschnitt vornehmen. So können die Kunden Millionen an Beiträgen sparen. Weitere Details zu diesem Tarif auf dieser Seite. Eine weitere Option in Deutschland bietet der Standardtarif im Rahmen der Krankenvollversicherung. Mehr in Sachen Notlagentarif hier.

Beitragsrückerstattung für 2017

Neben den Altersrückstellungen bieten die Versicherer auch die Beitragsrückerstattung im Falle einer Leistungsfreiheit bzw. Nichtinanspruchnahme des Versicherungsschutzes an. Je nach gewählten Tarif und der Vorgehensweise haben die Kunden das Recht auf eine Rückzahlung bereits gezahlter Prämien. Das Geld gibt es in der Regel zum Ende eines Kalenderjahres zurückerstattet. Ein Beispiel für die Rückzahlung:

Es gibt derzeit drei freiwillige Varianten der Rückzahlung. Die erfolgsabhängige Variante ermöglicht den Privatpatienten dann einen Geld-zurück-Garantie, wenn der Geschäftserfolg gegeben ist. Wie viel Prozent es zurück gibt, hängt vom Erfolg ab. Die Voraussetzung für Arbeitnehmer und andere Gruppen ist jedoch, dass sie keine Behandlung in einem Krankenhaus in Anspruch genommen haben.

Was, wenn es zu teuer ist

Sollte der Versicherte die private Krankenvollversicherung noch vor 2009 abgeschlossen haben und seine Altersrückstellungen nicht zu einem neuen Anbieter übertragen können, so kann auf Leistungen verzichtet werden. Damit die private Krankenkassenversicherung nicht mehr so teuer ist, können die Verbraucher auf weniger wichtige Leistungen verzichten.

Teuer sind zum Beispiel die Leistungen wie Einbettzimmer und die Übernahme der Kosten für Zahnersatz. Wer sich auch mit einem Zweibettzimmer zufrieden gibt, der kann so die Kosten für die private Krankenversicherungspolice reduzieren.

RatingagenturRatingAusblickletztes Rating
Standard & Poor's A+positiv11/28/2014
Moody'sAa3stabil05/09/2014
FitchAA-stabil11/04/2014

Police im Alter bezahlbar halten

Alle privat Versicherten haben zudem die Möglichkeit in einen Basistarif zu wechseln. Dieser Basistarif muss von allen Anbietern angeboten werden und bezahlbar sein. Der Basistarif darf nicht mehr kosten als die Beiträge für eine gesetzliche Krankenkasse. Mehr zum Thema auch unter https://www.private-krankenversicherung-im-test.de/private-krankenversicherung-kosten/.

Allerdings muss bei einem Wechsel zum Basistarif auch bedacht werden, dass die angebotenen Leistungen dem Niveau der gesetzlichen Krankenkassen entsprechen.

Aber auch hier gibt es zum Teil sehr große Unterschiede. Daher lohnt ein Vergleich der Angebote und später ein Tarifwechsel. Wer einen Vergleich nicht scheut, wird feststellen, dass die Beiträge längst nicht unbezahlbar sein müssen. Die Rente reicht dann in den meisten Fällen zum Leben aus.

Höheren Selbstbehalt hat Einfluss auf Prämie

Die PKV bleibt auch dann noch bezahlbar, wenn die Verbraucher ihren eigenen Selbstbehalt erhöhen. Aber bei der Erhöhung des Eigenanteils muss beachtet werden, dass viele Kosten persönlich bezahlt werden müssen.

Vor allem im Alter sind die Leistungen der privaten Krankenverträge der große Vorteil im Vergleich zu der gesetzlichen Krankenversicherung. Daher kann es sich lohnen, dass zunächst die höheren Beiträge hingenommen werden. Denn es kann schnell geschehen, dass die Erhöhung des Selbstbehaltes dazu führt, dass die Behandlungskosten unbezahlbar werden.

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PKV wechseln im Alter bei Beamten

Die Versicherten, die in einen Basistarif wechseln, haben keinen eigenen Anteil zu entrichten. Somit liegt auch das finanzielle Risiko beim Anbieter selbst. Im Zuge der Reform, die 2009 gesetzlich wirksam geworden ist, sind alle Anbieter verpflichtet einen solchen Tarif anzubieten. Laut Stiftung Warentest ist das Wechseln zu einem anderen Anbieter dennoch die günstigste Alternative. Diejenigen Versicherten die wechseln, können so bis zu 500 Euro einsparen. Weitere Informationen zum Wechsel und private Krankenunfallversicherung im Alter werden auch unter https://www.private-krankenversicherung-im-test.de/wechsel/ zur Verfügung gestellt.

Konstante Beiträge bei der Debeka

Die Debeka ist der größte private Krankenversicherer in Deutschland. In einer Stellungnahme in 2012 der Debeka zu den steigenden Beiträgen nimmt das Unternehmen Stellung. Mit einer Analyse belegt die Debeka, dass ein 90 Jahre alter Versicherte keine höheren Beiträge zu zahlen hat als ein 65 Jahre alter Kunde. Von einer Beitragsexplosion im Alter kann nicht die Rede sein, so das Unternehmen weiter. Denn die Tendenz zeigt, dass die Beiträge im Alter eher sinken als steigen. Somit wird auch im hohen Alter garantiert, dass die Beiträge noch bezahlbar bleiben.

Private Krankenabsicherung im Alter 2017- Aufbau der Altersrückstellungen

Vor allem wird der Aufbau der Altersrückstellungen als großes Plus für die konstanten Beiträge gesehen. Über die gesamte Versicherungszeit sparen die Versicherten Beitragsteile an. Diese bewirken konstante Beiträge für die Versicherten. Und das auch noch im hohen Alter. Somit kann auch den steigenden Kosten der privaten Krankenversicherung im Alter vorgebeugt werden.

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