Private Krankenversicherung Kosten 2019

Versicherte der gesetzlichen Krankenkasse zahlen einen festen Beitragssatz, der auch in 2017 bei 15,5 Prozent (plus Zusatzbeitrag)des Einkommens liegt. Ein wenig anders sieht es bei den Kosten einer privaten Krankenversicherung aus. Hier richten sich die Beiträge nach den vereinbarten Leistungen, dem Gesundheitszustand der Versicherten und der gewählten PKV-Tarife. Entscheidende Faktoren sind auch das Alter und die Häufigkeit der Inanspruchnahme der Versicherung.

Mit einem neutralen Vergleich der besten Anbieter können Sie nicht nur höhere Leistungen erhalten, gleichzeitig reduzieren Sie auch den Beitrag. Profitieren Sie von den wesentlich besseren Online-Konditionen und erhalten einen auf Sie zugeschnittenen Tarif.

Beste Schadens- und Leistungsregulierer laut Service Value

  1. Allianz Sehr gut
  2. AXA Sehr gut
  3. Debeka Sehr gut
  4. HUK-COBURG Sehr gut
  5. INTER Sehr gut
  6. Signal Iduna Sehr gut
  7. DKV Gut
  8. HanseMerkur Gut
  9. LVM Gut
  10. Münchener Verein Gut
  11. Nürnberger Gut
  12. R+V Gut
  13. SDK (Süddeutsche) Gut
  14. UKV (Union Krankenversicherung) Gut

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Produktscoring der besten PKV Vollersicherungen mit Topschutz

Unternehmen
Tarif
Produkt
Scoring
Allianz Private Krankenversicherungs-AG
AktiMed Best 90 (AMB90U)
5,5 Sterne
ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG
A80/100, Z100/80, K20, K/S, KUR, AK-E
5,5 Sterne
ARAG Krankenversicherungs-AG
PremiumKlasse (203, 220, 529)
5,5 Sterne
AXA Krankenversicherung AG
Vital-U, Premium Zahn-U (p.i.)
5 Sterne
Barmenia Krankenversicherung a.G.
einsA expert+
6 Sterne
Barmenia Krankenversicherung a.G.
VHV+
6 Sterne
Central Krankenversicherung AG
central.privat1 (p.i.)
4,5 Sterne
Continentale Krankenversicherung a.G.
Business, KS-U
5 Sterne
Debeka Krankenversicherungsverein a. G.
N-SB + NC
5,5 Sterne
Debeka Krankenversicherungsverein a. G.
N + NC
5 Sterne
DKV Deutsche Krankenversicherung AG
BestMed Komfort (BMK & BMZ1 & BMKD)
5 Sterne
Gothaer Krankenversicherung AG
MediComfort
4,5 Sterne
HALLESCHE Krankenversicherung a.G.
NK (1-4, Bonus)
4,5 Sterne
INTER Krankenversicherung AG
QualiMed Premium (QMP U)
6 Sterne
Münchener Verein Krankenversicherung a.G.
Excellent (Tarife 728, 730, 767)
5 Sterne
Münchener Verein Krankenversicherung a.G.
Excellent-B (Tarife 712, 752, 972, 734, 782) mit 50% Erstattung, 50% Beihilfe
5 Sterne
Münchener Verein Krankenversicherung a.G.
Royal (Tarife 891, 892)
5,5 Sterne
NÜRNBERGER Krankenversicherung AG
TOP3, S1, ZZ20
4,5 Sterne
R+V Krankenversicherung AG
AGIL premium (TN0U bis TN3U)
5,5 Sterne
SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G.
EXKLUSIV-PLUS, KurPLUS
5 Sterne
SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G.
DR Comfort +
5 Sterne
SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G.
DR Prime
6 Sterne
Süddeutsche Krankenversicherung a.G.
AM12, S1, Z9
6 Sterne
uniVersa Krankenversicherung a.G.
Premiumschutz CLASSIC (uni-A 100, uni-ZA 100, uni-ST 1/100, uni-KU 100 EUR, uni-RD)
5,5 Sterne

Private Krankenkassenversicherung Kosten im Alter

Private Krankenversicherung Kosten 2018

Private Krankenversicherung Kosten 2018

Um die Kosten auch für ältere Versicherte auf einem stabilen Niveau zu halten, treffen die Versicherungen selbst Vorsorge. Denn die Anbieter müssen kalkulieren, dass ältere Menschen die Gesundheitsleistungen häufiger beanspruchen als jüngere Mitglieder. Angesichts dieser Entwicklung haben die Unternehmen unterschiedliche Methoden entwickelt, um so genannte Altersrückstellungen mit Fertigkeiten der Lebensversicherung bilden zu können. Das Prinzip der Rückstellungen beruht auf dem System der Rentenversicherung. So können die Beiträge auch im Alter stabil gehalten werden. Erfahren Sie auf dieser Seite alles zum Thema PKV im Alter.

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Umlageverfahren in der gesetzlichen Krankenkasse 2018

Im Vergleich zur PKV gilt in der Krankenkasse das Umlageverfahren, mit dem die Aufwendungen von der aktuellen Generation gezahlt werden. Bei der Umlage U1 handelt es sich um einen festen Pflichtbeitrag, den Arbeitgeber und Arbeitnehmer nach prozentual vorgeschriebenen Anteilen zu tragen haben. Die Krankenkassen berechnen derzeit 15,5 Prozent. Mit der solidarischen Finanzierung soll ein Ausgleich geschaffen werden, falls eine Entgeltfortzahlung geleistet werden soll. Im Jahre 2017 liegt die Versicherungspflichtgrenze bei 57.600 Euro bzw. 4.800 monatlich.

Andere Regelungen für Staatsdiener

Für Beamte ist der Beitrag im Rahmen einer privaten Absicherung immer günstiger als in der GKV. Denn es besteht ein Beihilfeanspruch zwischen 50 bis zu 80 Prozent vom Dienstherren. Das Geld gibt es bei einer gesetzlichen Variante jedoch nicht. Verbeamtete Versicherungsnehmer tragen nur einen Teil der Kosten. Nähere Informationen zur Regelung für Staatsdiener in Deutschland auch auf dieser Seite.

Verbesserte Bedingungen für Kind und Familie

Kinder werden grundsätzlich bei dem Elternteil mitversichert, das auch selbst privat versichert ist. So geht es aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hervor. Die monatlichen Kosten belaufen sich im Durchschnitt auf rund 120 Euro im Monat. Die Prämie fällt daher so niedrig aus, da auch das Eintrittsalter sehr gering ist. Die Definition des Leistungsumfangs hängt im Wesentlichen vom gewählten Tarif der Eltern ab. Informationen zur Familienversicherung innerhalb der privaten Krankenvollversicherung gibt es auf diesem Artikel.

Die Kostenentwicklung der PKV

Die Preiserhöhungen der privaten Krankenversicherer steigen im Jahr um etwa 4,4 Prozent. So hat es der unabhängige Branchendienst Map-Report bekannt gegeben. Dabei entscheidet aber auch der gewählte Anbieter über die jeweilige Entwicklung der Beitragsanpassungen. Einige Versicherer können ihre Beiträge auf einem konstanten Niveau halten, andere erhöhen die Prämien um bis zu 20 Prozent. Das zeigt die Beitragsentwicklung der vergangenen Jahre. Auch hier können die besten Tarife einfach online vergleichen und die Versicherungen mit einer negativen Kostenentwicklung meiden.

Private Krankenkostenversicherung Kostenvergleich

In den vergangenen Jahren haben Kunden in einer gesetzlichen Krankenkasse sehr geringe Leistungen erhalten können. Zuzahlungen, lange Wartezeiten und eine schlechte medizinische Versorgung macht einen Wechsel in die PKV für viel Kunden sehr attraktiv. Denn der reine Kostenvergleich sagt nur sehr wenig über die beiden Systeme aus. Aus diesem Grund sollten die Zusatzleistungen ebenfalls in der Berechnung eine Rolle spielen:

  • Gesetzliche Krankenkasse und Pflegeversicherung kostet etwa 300 EUR
  • Kosten für Auslandsreiseversicherung für 12 Monate liegt bei etwa 100 EUR
  • Beitrag für Zahnzusatzversicherung beträgt 30 EUR im Monat

Eine sehr gute private Versicherung verlangt nicht mehr als 300 Euro. Privatversicherte haben zusätzlich noch die Möglichkeit die Beiträge durch eine Selbstbeteiligung zu verringern. Hier geht es zur Beteiligung der Unternehmen.

Mit der Basis auf dem gleichen Niveau

Der Paragraph 12 Absatz 1 SGB V definiert den Leistungskatalog einer Krankenkasse klar. Demnach soll zwar die Gesellschaft die Gesundheit des Versicherungsnehmers gewährleisten, diese Leistung erfolgt jedoch nur „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“, „das Maß des Notwendigen“ soll nicht überschritten werden.

Wer nicht zurück in die GKV wechseln kann, hat Anspruch auf den geschaffenen Basistarif innerhalb der Gesellschaft. Zwar sparen die Mitglieder Geld, die Versorgung wird jedoch auf einem Minimum gehalten. Es lassen sich im Internet unzählige Angebote finden, dennoch sollten zunächst die reinen privaten Krankenzusatzversicherung untereinander verglichen werden. Auch im Jahr 2017 zahlt der Kunde einen Versicherungsbeitrag, der auf dem, gleichen Niveau der GKV liegt.

Überblick verschaffen und Anbieter prüfen

Es sollten noch vor dem Vertragsabschluss die Konditionen der Versicherer genauestens analysiert werden. Das gilt insbesondere für Selbstständige und für Staatsdiener als auch für Studierende und Angestellte. Privatversicherte Patienten erhalten immer eine bessere Behandlung. Ein Tarifwechsel sollte immer dann vorgenommen werden, wenn der eigene Anbieter die Kosten angepasst haben sollte. Eine Beratung wird Ihnen auch direkt hier angeboten, wenn Sie Interesse haben sollten.

BerufsgruppeTarif Kombination Bewertung
AngestellteBUSINESSV43-U 3,3
SelbstständigeBUSINESSV29-U 3,2

Rating in Sachen Beitragsniveau monatlich

Die ASSEKURATA ist ein traditionsreiches Analysehaus, das die Krankenversicherer auch auf ihr Beitragsniveau hin untersucht. Wer einen Vertrag bei folgenden Anbietern schließt, der kann auch in den nächsten Jahren mit stabilen Prämienzahlungen rechnen:

Alle drei Anbieter erhalten die Bewertung von A++.

Beitragserstattung bei Arbeitslosengeld II

Das Bundessozialgericht entscheidet zugunsten privat krankenversichertenEmpfänger von ALG II. Demnach haben die Bezieher auch bei Bezug von Arbeitslosengeld Rechte auf die kompletten Beitragserstattungen durch das Arbeitsamt. Der Beschluss vom 4. Senat im Verfahren B 4 AS 108/10 R ist mit sofortiger Wirkung in Kraft getreten und besagt, dass die volle Beitragshöhe erstattet wird.

Private Krankenkostenversicherung Kosten 2018

Wenn es um die medizinische Behandlung geht, dann spricht alles für die private Krankenunfallversicherung. Das wissen die meisten Verbraucher aus persönlicher Erfahrung. Dass eine PKV mitunter noch geringere Kosten aufweist, wissen hingegen nur die wenigsten. Die Beiträge richten sich an den gewählten Leistungen und dem Alter, es entscheidet auch die Gesellschaft. Vergleichen Sie noch hier die besten Angebote. Alles weitere unter https://www.private-krankenversicherung-im-test.de/private-krankenversicherung-angebot/.

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Neue Ergebnisse der Stiftung Warentest (Stand 2018)

Die Stiftung Warentest hat im Jahr 2014 eine erneute Überprüfung der privaten Krankenkassen vorgenommen. Zum einen, um die neuen Kosten zu ermitteln, andererseits um die neuen Unisex-Tarife zu prüfen und die Auswirkung auf unterschiedliche Berufsgruppen. Insgesamt 107 Tarife wurden überprüft, davon wurden fünf Stück mit dem Urteil „sehr gut“ ausgezeichnet. Getestet wurden die Tarife für Angestellte, Selbständige und Beamte. Auch das Thema Selbstbeteiligung spielte bei der Beurteilung eine große Rolle.

Nach welchen Kriterien getestet wurde

Von den 107 Tarifen waren 24 Stück für Beamte, 28 Angebote für Angestellte und 45 Angebote für Selbständige. Innerhalb der jeweiligen Berufsgruppen gab es Modellkunden, die ein Eintrittsalter von 35 Jahren hatten. Bezüglich der Selbstbeteiligung wurde bei den Angestellten und Selbständigen kein Betrag der höher als 1.000 Euro war, einkalkuliert. Bei Beamten wurde jegliche Selbstbeteiligung außen vor gelassen, da ohnehin 50 Prozent des jeweils zu zahlenden Betrages der Dienstherr übernimmt.

Leistungen als Ursache für große Veränderungen

Die größte Veränderung innerhalb der Tarife waren die Leistungen, welche die privaten Krankenversicherer optimierten. So weisen jetzt die meisten Tarife eine Übernahme von bis zu 30 Beratungsstunden beim Psychologen auf, manche Tarife bieten sogar 50 Stück. Außerdem sind in manchen der privaten Versicherungen Leistungen enthalten, die bislang nur gesetzlich Versicherten ermöglicht wurden. Wie man sieht, haben sich die Versicherungen viele Gedanken um eine Optimierung bemüht, die mit dem neuen Beiträgen zu rechtfertigen ist.

Drei Bausteine für eine gute Versicherung

Da in den meisten Fällen der Versicherte die Tarife selbst zusammenstellen kann, empfiehlt die Stiftung Warentest, innerhalb einer Versicherung grundsätzlich von drei Bausteinen Gebrauch zu machen. Dazu gehört ein ambulanter und stationärer Tarif sowie ein Zahntarif. Sämtliche Versicherungen die von der Stiftung getestet wurden, erfüllten diese Voraussetzungen. Sind sie nicht gesondert aufgeführt, sind die Leistungen bereits im Paket der anderen Komponenten enthalten.

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Die Testergebnisse für Beamte

Beamte erhalten von ihrem Dienstherrn grundsätzlich 50 Prozent der erhobenen Leistungen zurück. In punkto privater Krankenversicherung hatte bei den Beamten die Concordia die Nase vorn. mit einem Leistungsniveau der Klasse B kostet sie pro Monat 196 Euro. Direkt darauf folgte die Huk-Coburg, die mit einem monatlichen Beitrag von 207 etwas teurer ausfällt. Als „gut“ bewertet wurde auch die Debeka, die 219 Euro Kosten im Monat verursacht und in der bereits im ambulanten und stationären Tarif sämtliche Vorsorge für die Zähne enthalten ist.

Ergebnisse für Angestellte sind relativ moderat

Die beste Versicherung unter den Tarifen für Angestellte ist von der Huk-Coburg erhältlich. Sie kostet 441 Euro pro Monat, verlangt 600 Euro Selbstbeteiligung pro Jahr und ist mit dem Urteil „sehr gut“ beurteilt worden. Danach kam die Provinzial, die mit 436 Euro pro Monat relativ günstig ist, 450 Euro pro Jahr an Selbstbehalt verlangt und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die Nürnberger kam mit dem Urteil „gut“ auf den dritten Platz, kostet 439 Euro pro Monat und 600 Euro Selbstbehalt pro Jahr.

Selbständige müssen alles selbst tragen

Für die Selbständigen standen die Zahlen ebenfalls recht gut. Angeführt von der Provinzial Hannover war die Liste der Tarife für Selbständige mit 395 Euro noch relativ günstig. 900 Euro Selbstbeteiligung fallen in diesen Tarifen an. Die Bayerische Beamten-Krankenkasse hat das Leistungsniveau B und kostet 422 Euro pro Monat, weist aber ebenfalls einen hohen Selbstbehalt von 900 Euro auf. Sie wurde bereits nur mit „gut“ bewertet. Auf den dritten Platz kam hier die Huk-Coburg, die bei dem Urteil „gut“ 476 Euro im Monat kostet und 600 Euro Selbstbehalt pro Jahr verlangt.

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Für wen ist die private Krankenkasse geeignet

Unabhängig von den Voraussetzungen gilt es ebenfalls, auf andere Kriterien zu achten, wenn es um den Beitritt in die private Krankenkasse geht. Selbständige haben bei der gesetzlichen Versicherung durch ihren unregelmäßig hohen oder niedrigen Verdienst oft Probleme und müssen sich regelmäßigen Kontrollen unterziehen. Bei der privaten Krankenversicherung ist es hingegen relativ einfach für sie, da sie einen festen Beitrag im Monat bezahlen, der sich nicht nach ihren Einkünften richtet, sofern sie von der Versicherungspflicht entbunden sind.

Beamte fahren immer gut in der Privaten

Die Private ist für Beamte immer eine gute Alternative. Sie erhalten nicht nur die besseren Leistungen, sondern auch vom Dienstherrn bis zu 50 Prozent der Kosten zurück. Zudem innerhalb der Versicherung meist auch Ehepartner und die minderjährigen Kinder mitversichert sind. In diesem Fall kann der Beamte keinen Fehler begehen, wenn er sich in der privaten Krankenversicherung anmeldet. Auch im Rentenalter bleiben für ihn die Beiträge niedrig, da weiterhin der Dienstherr die Hälfte zahlt.

Kosten einsparen dank Beitragsrückzahlung 2018

Fand keine Inanspruchnahme der Krankenkasse statt, hat der Versicherte oft die Möglichkeit, eine Beitragsrückerstattung zu erhalten. Diese besteht in den meisten Fällen aus einen, zwei oder sogar drei Monatsbeiträgen. Dies ist aber von Kasse zu Kasse verschieden. Entsprechende Angaben kann man direkt beim Versicherer anfragen, ebenso sind die Beitragsrückerstattungen im Vertrag verzeichnet. Bei der GKV haben Versicherte diese Möglichkeit nicht.

Was wenn die Beiträge teurer werden

Wie bereits angesprochen, werden die Beiträge im Alter oftmals so teuer, dass der Versicherte sie sich kaum mehr leisten kann. Das Problem: Bis zu einem Alter von 55 Jahren ist der Wechsel in die GKV zurück noch möglich, danach jedoch nicht mehr. Neben der Umlagethematik gibt es inzwischen Versicherungen, die diesem System einen Schritt voraus sind. Die Universa bietet beispielsweise einen speziellen Tarif an, der sich mit der Zeit sammelt wie ein Rücklagen-Topf. Mit diesem ist das Stopfen der finanziellen Lücken möglich. Um eine Beitragserhöhung oder eine Beitragsanpassung zu vermeiden, kann in einigen Fällen Beitragsgarantien abgeschlossen werden.

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Andere Möglichkeiten bei Anbietern Axa und Co.

Ergibt sich im Alter das Problem von zu hohen Beiträgen, sind auch andere Möglichkeiten gegeben, um die Kosten zu senken. Es empfiehlt sich immer, die einzelnen Tarife des Anbieters miteinander zu vergleichen. Auf diesem Weg können sich bereits Änderungen abzeichnen und somit ein günstiger Tarif. Oftmals sind hiermit zwar Leistungseinbußen verbunden, doch muss man sich an dieser Stelle fragen, welche überhaupt notwendig sind. Andernfalls steht es dem Versicherten immer frei, zu einem anderen Versicherungsinstitut zu wechseln.

Stiftung Warentest empfiehlt

Was die Rücklagen angeht, empfiehlt die Stiftung Warentest jedem Privatversicherten, entsprechende Rücklagen zu schaffen und sich nur zu versichern, wenn man vermögend ist, oder entsprechende Versicherungen angelegt hat. Auch bietet sie eine Tabelle, aus der zu ersehen ist, mit welchen Beträgen ein Versicherter im Alter rechnen muss und wie hoch die Rücklagenbildung für solche Fälle sein sollte. Anhand dieser kann sich der Versicherte sehr gut orientieren und entscheiden, ob die Versicherung für ihn Sinn ergibt.

Überversicherung vermeiden

In punkto Pflegeversicherung, die einen festen Bestandteil der Krankenkasse bildet, empfiehlt die Zeitschrift Focus Money, eine Überversicherung möglichst zu meiden. In den meisten Fällen kommt es dazu, indem sich jemand mit zahllosen Versicherungspolicen belastet, immerzu teure Beiträge in Kauf nimmt und somit mehr Versicherungen besitzt, als er eigentlich benötigt. Für gewöhnlich wird zwar gesagt, man könne sich nicht gut genug versichern, doch ist eine moderate Versicherung mit ausgesuchten Leistungen die bessere Alternative. Dies gilt auch für die PKV.

Tarife von Zeit zu Zeit prüfen

Ein weiterer Tipp von Focus Money ist der, die eigene Krankenkasse immer wieder auf neue Tarife zu prüfen. Denn oftmals verändern sich die Leistungen innerhalb des Portfolios und es entstehen neue Tarife, die man eventuell positiv für sich selbst nutzen kann. In einem solchen Fall ist der Wechsel innerhalb der Kasse empfehlenswert. Wer beispielsweise einen Tarif aus dem Jahr 2008 besitzt, sollte jetzt prüfen, ob sich in der Zwischenzeit etwas geändert hat. Besonders Männer profitieren von dem 2013 eingeführten Unisex-Tarif, der für sie häufig günstiger ausfällt.

Mitnahme der Altersrückstellung

Wer seinen Vertrag ab dem Jahr 2009 abgeschlossen hat, kann ohne Schwierigkeiten beim Anbieterwechsel seine Altersrückstellung mit in den neuen Vertrag nehmen. So entstehen ihm im Alter keinerlei Defizite und die Zahlung des Beitrages ist weiterhin gesichert. Ob die Kasse eine solche Mitnahme unterstützt, lässt sich direkt beim Anbieter erfragen. Ansonsten ist dies meist innerhalb der Vertragsunteralgen verzeichnet. Eine Absicherung diesbezüglich, bevor man einen Wechsel anstrebt, ist stets empfehlenswert.

Unabhängiger Test von Focus Money 2018

Auch Focus Money hat die Veränderung in die Unisex-Tarife als Anlass genommen, die neuen Tarife zu prüfen. Insgesamt vier Versicherer erhielten von der Zeitschrift das Urteil „sehr gut“: Die Debeka, die Huk-Coburg, die LVM und die Süddeutsche Krankenversicherung. Die LVM hatte zum ersten Mal am Test teilgenommen und überzeugte auf Anhieb. Mit „gut“ wurden immerhin die Arag, Barmenia, Deutscher Ring, DKV, r+V, Signal und Union Krankenversicherung ausgezeichnet. Hierbei stand hauptsächlich die Fairness im Vordergrund des Tests.

Das beste Angebot suchen

Focus Money rät seinen Lesern, auf das Gesamtpaket zu achten. Viele Versicherungen bieten zahllose Leistungen und dafür auch einen hohen Preis. Andere schnüren ein moderates Paket und bieten dies, inklusive Zusatzleistungen, ihren Versicherten an. Die Qualität der Produkte spielt eine erhebliche Rolle bei der Wahl des richtigen Versicherers. Service ist ein weiterer Punkt, auf den viele Versicherte Wert legen. Die direkte Beratung im Zweifelsfall ist bei vielen gewünscht, wird bei Direktversicherern jedoch kaum mehr geboten.

Private Krankenversicherung Kosten

Wenn die Private Krankenversicherung Kosten verursacht, die man nicht mehr stemmen kann, hilft womöglich der Wechsel in einen anderen Tarif. In diesem ist der Beitrag womöglich etwas günstiger und die Leistungen moderater. Die PKV bietet den internen Wechsel ohne Schwierigkeiten an, ohne dass Verluste zu befürchten sind. Oftmals sind die neuen Unisex-Tarife in der privaten Krankenkasse günstiger, was besonders bei Männern der Fall ist. Daher gilt es, von Zeit zu Zeit die Tarife zu checken und bei Bedarf zu wechseln.

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