Private Krankenversicherung Leistungen 2019

Eine private Krankenversicherung bietet den Versicherten gute Leistungen mehr Komfort und eine Vorzugsbehandlung. Schnelle Termine, zum Teil komplette Kostenübernahme und keine Wartezeiten. Die Versicherten können sich die Leistungen auf ihren Bedarf zuschneiden lassen. Jedoch sieht die Stiftung Warentest gewisse Mindestanforderungen vor. So ist eine Voraussetzung, dass der Versicherte in jedem Fall freie Arzt- und Krankenhauswahl hat. Grundbedingung für die Aufnahme bei Angestellten ist die Berücksichtigung der Einkommensgrenze, Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) und der Versicherungspflichtgrenze.

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Private Krankenkassenversicherung Leistungen 2018

Wichtig: Mindestleistungen einer PKV laut Stiftung Warentest

Private Krankenversicherung Leistungen 2016

Die Stiftung Warentest hat in einem großen Vergleich definiert, welche Leistungen bei einer PKV wirklich wichtig sind:

  • Chefarztbehandlung in einem Zweibettzimmer im Krankenhaus
  • Kostenübernahme Arzthonorar bis zum 3,5 fachen der Gebührenordnung
  • Übernahme von Zahnersatz ( zum Beispiel Inlays und Implantate) von mindestens 65 Prozent
  • Übernahme der Kosten für sonstige Zahnbehandlung in Höhe von mindestens 90 Prozent
  • Transport zum Krankenhaus von mindestens 100 km (hin und zurück)
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Übernahme der Kosten für alle Hilfsmittel von mindestens 75 Prozent

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Fairste Leistung- und Schadensregulierer laut Service Value im Bereich PKV

Unternehmen Auszeichnung
Allianz Sehr gut
AXA Sehr gut
Debeka Sehr gut
Degenia Sehr gut
Deutscher Ring Sehr gut
HanseMerkur Sehr gut
Sehr gut
INTER Sehr gut
R+V Sehr gut
SDK (Süddeutsche) Sehr gut
Signal Iduna Sehr gut
UKV (Union Krankenversicherung) Sehr gut
ARAG Gut
Bayerische Beamtenkrankenkasse Gut
DKV Gut
LVM Gut
Mecklenburgische Gut
SV SparkassenVersicherung Gut

Die besten Versicherer mit hoher Substanzkraft laut dem Deutschem Finanz-Service Institut (DFSI)

UnternehmenSubstanzkraft  
DFSI PunkteDFSI RatingDFSI Note
SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G.87.75AA+Sehr Gut (1,2)
Allianz Private Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft86.86AA+Sehr Gut (1,2)
INTER Krankenversicherung AG85.37AA+Sehr Gut (1,3)
Württembergische Krankenversicherung Aktiengesellschaft85.24AA+Sehr Gut (1,3)
DEVK Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft84.46AA+Sehr Gut (1,3)
ENVIVAS Krankenversicherung Aktiengesellschaft84AA+Sehr Gut (1,3)
Mecklenburgische Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft83.71AA+Sehr Gut (1,4)
Concordia Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft82.62AA+Sehr Gut (1,4)
HanseMerkur Krankenversicherung AG82.43AA+Sehr Gut (1,4)
Provinzial Krankenversicherung Hannover AG81.8AA+Sehr Gut (1,5)
Münchener VEREIN Krankenversicherung a.G.80.55AA+Sehr Gut (1,5)
Central Krankenversicherung Aktiengesellschaft80.42AA+Sehr Gut (1,5)
ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG80.19AA+Sehr Gut (1,5)
vigo Krankenversicherung VVaG79.25AAGut (1,6)
DEUTSCHER RING Krankenversicherungsverein auf Gegenseitigkeit79.19AAGut (1,6)
uniVersa Krankenversicherung a.G.78.79AAGut (1,6)
R+V Krankenversicherung Aktiengesellschaft77.41AAGut (1,7)
ARAG Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft77.39AAGut (1,7)
Nürnberger Krankenversicherung Aktiengesellschaft77.06AAGut (1,7)
Barmenia Krankenversicherung a.G.76.33AAGut (1,7)
LVM Krankenversicherungs-AG76.1AAGut (1,7)
Continentale Krankenversicherung a.G.75.51AAGut (1,8)

Das Krankentagegeld lehnt Leistung ab

Das Krankentagegeld für Angestellte und Selbstständige beträgt 90 Euro. Wichtig ist auch, dass das Krankentagegeld höchstens dem Nettoverdienst der Versicherten entsprechen darf. Angestellte erhalten die Zahlungen von der PKV ab dem 43. Tag. Selbständige erhalten die Leistungen bereits ab dem 22. Krankentag. Für 2019 wird eine Erhöhung der Versicherungspflicht erwartet.

Top 50 der nachgefragten Leistungen laut gesetzlichekrankenkassen.de:

Bereich Leistungspunkt Auswahlhäufigkeit
Zahn Mindestens eine kostenlose professionelle Zahnreinigung pro Jahr für alle Versicherten 48,89%
Bonusprogramm Jährliche Zahnvorsorge gem. §55 I SGB V 36,03%
Naturheilverfahren Osteopathie 34,08%
Zusatzleistungen Keine Mehrkosten bei freier Krankenhauswahl 32,81%
Naturheilverfahren Homöopathische Medizin 27,33%
Beitrag Maximal durchschnittlicher Zusatzbeitrag 26,84%
Zusatzleistungen Hautkrebsfrüherkennung 25,84%
Bonusprogramm Teilnahme am Gesundheits-CheckUp (alle 2 Jahre für Versicherte ab Alter 35 Jahre) gem. §25 Abs. 1 SGB V 24,72%
Bonusprogramm Teilnahme an Krebsvorsorge (Frauen ab Alter 20 Jahre, Männer ab Alter 45 Jahre) gem. §25 Abs. 1 SGB V 24,70%
Zahn Erweiterte zahnärztliche Behandlung 24,14%
Bonusprogramm Teilnahme an Vorsorgeleistungen zur Verhütung und Früherkennung von Hautkrebs 23,84%
Zusatzleistungen Darmkrebsfrüherkennung: Darmspiegelung 22,77%
Bonusprogramm Professionelle Zahnreinigung 22,21%
Bonusprogramm Einhaltung aller Schutzimpfungen 22,01%
Auslandsschutz Übernahme von Reiseschutzimpfungen 21,74%
Wahltarife Prämienzahlung (Beitragsrückerstattung) 21,73%
Bonusprogramm Nachweis von Nichtraucherstatus / Raucherentwöhnung 21,63%
Zusatzleistungen Brustkrebsfrüherkennung 20,93%
Zahn Zahnersatz zu vergünstigten Konditionen 19,21%
Zahn „Zahnersatz „“zum Nulltarif““ (wenn z.B. Regelversorgung und voller Bonus gegeben sind)“ 18,33%
Zusatzleistungen Schutzimpfungen 17,60%
Bonusprogramm Einhaltung von Normalgewicht 17,56%
Gesundheitsförderung Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivitäten 17,55%
Beitrag Unterdurchschnittlicher Zusatzbeitrag 17,43%
Zusatzleistungen Leistungen für Sehhilfen 17,32%
Gesundheitsförderung Förderung von Entspannung 16,17%
Bonusprogramm Teilnahme an qualitätsgesicherten Präventionsmaßnahmen gem. $20 Abs. 1 SGB V 15,28%
Auslandsschutz Auslandsnotfallservice 14,65%
Bonusprogramm Mitgliedschaft im Fitnessstudio 14,55%
Gesundheitsförderung Förderung von Stressbewältigungskompetenzen 14,08%
Bonusprogramm Mitgliedschaft im Sportverein 12,63%
Service Vermittlung von Arztterminen 12,00%
Naturheilverfahren TCM 11,95%
Naturheilverfahren Alternative Krebstherapie 11,87%
Zahn Preisvergleiche bei Zahntechnik und/oder Zahnersatz 11,71%
Service Servicezeiten 11,27%
Zusatzleistungen Zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen bei Schwangerschaft und Geburt 10,84%
Zahn Zahnmedizinische Beratung mit fachlich ausgebildetem Personal 10,57%
Zusatzleistungen Haushaltshilfe mit Kind 9,79%
Gesundheitsförderung Vermeidung und Reduktion von Übergewicht 9,43%
Zusatzleistungen Weitere Vorsorgeuntersuchungen 9,40%
Zusatzleistungen Rooming-In bei Kindern 9,36%
Wahltarife Absicherung der Kosten für Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen (gem. §53 Abs. 5 SGB V) 8,97%
Zusatzleistungen Leistungen für Hörhilfen 8,97%
Service Online-Filiale 8,58%
Zusatzleistungen Spezielle Medikamente 8,53%
Naturheilverfahren Phytotherapie 8,30%
Besondere Versorgung Rückenschmerzen 8,06%
Zusatzleistungen Zusätzliche häusliche Krankenpflege 7,72%
Zusatzleistungen Erweiterte Jugenduntersuchungen 7,58%

Beamte und Beamtenanwärter

Beamte und Beamtenanwärter haben einen Mindestanspruch auf die gleichen Leistungen wie Selbständige und Angestellte dies auch haben. Allerdings zahlt der Staat 50 Prozent für die private Krankenkostenversicherung hinzu. Es handelt sich für Beamte und Beamtenanwärter um sogenannte Beihilfetarife der PKV.

Basistarif ähnlich der gesetzlichen Leistungen

Die Leistungen bei einem Basistarif der PKV enthalten mindestens die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse (GKV). Dabei haben die Versicherer die Verbraucher anzunehmen und einen solchen Basistarif anzubieten. Die Kosten dürfen beim Basistarif nicht höher sein als die Kosten einer GKV.

Wer die Beiträge für die normale private Krankenvollversicherung nicht mehr aufbringen kann, der hat die Möglichkeit in einen solchen Basistarif zu wechseln. Jedoch ist ein Test der Tarife auch in diesem Fall einmal wieder sehr wichtig, da die Leistungen der einzelnen Tarife voneinander extrem abweichen können.

Leistungen Gesetzliche und private Krankenunfallsicherung im Vergleich

Die Unterschiede zwischen der GKV und PKV sind immens. Ein Vergleich der Leistungen lohnt: Bereits im Wartezimmer wird der Leistungsunterschied deutlich. Beträgt die Wartezeit mitunter mehrere Stunden mit der gesetzlichen Krankenversicherung, gibt es mit der PKV kaum eine Wartezeit. Aber auch die Behandlungskosten beim Zahnarzt werden von der PKV in einigen Fällen komplett übernommen.

Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt nicht für Zahnersatz wie Inlays oder für Implantate. Eine private Krankenvollversicherung zahlt für Zahnersatz mindestens 65 Prozent. Auch zeigt ein Vergleich, dass eine Chefarztbehandlung im Krankenhaus mit der GKV nicht möglich ist. Ein Vergleich der Leistungen lohnt kaum, da es extreme Unterschiede gibt. Für 2017 haben fast alle gesetzlichen Kassen eine Beitragserhöhung angekündigt.

IGeL Monitor
A B C
Akupunktur in der Schwangerschaft
Akupunktur zur Migräneprophylaxe
Akupunktur zur Spannungskopfschmerz-Prophylaxe
Atteste und Gutachten
Augeninnendruckmessung zur Glaukom-Früherkennung
Augenspiegelung mit Augeninnendruckmessung zur Glaukom-Früherkennung
Bach-Blütentherapie
Biofeedback-Therapie bei Migräne
Blutegeltherapie bei Kniearthrose
Botox gegen Schwitzen
Colon-Hydro-Therapie
D E F
Durchblutungsfördernde Infusionstherapie beim Hörsturz
Dünnschichtzytologie zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs
Eigenbluttherapie bei Tendinopathie
EKG zur Früherkennung einer koronaren Herzerkrankung
Entfernung von Tätowierungen
G H I
Glukokortikoide beim Hörsturz
HBA1c-Bestimmung zur Früherkennung eines Diabetes
Hirnleistungs-Check zur Früherkennung einer Demenz
Hochtontherapie
Hyaluronsäure-Injektion bei Kniearthrose
Hyperbare Sauerstofftherapie beim Hörsturz
Immungloblin G-Bestimmung zur Diagnose einer Nahrungsmittelallergie
J K L
Kunsttherapie bei psychischen Erkrankungen
Kunsttherapie für Krebspatienten und deren Angehörige
Laser-Behandlung von Blutschwämmchen beim Säugling
Laser-Behandlung von Krampfadern
Lichttherapie bei Akne
Lichttherapie bei saisonal depressiver Störung („Winterdepression“)
M N O
M2-PK-Test zur Früherkennung von Darmkrebs
MRT der Brust zur Krebsfrüherkennung
MRT zur Früherkennung einer Alzheimer-Demenz
NMP22-Test zur Früherkennung von Harnblasenkrebs
Operative Behandlung des Schnarchens (Rhonchopathie)
Osteopathie bei unspezifischen Kreuzschmerzen
P Q R S
Professionelle Zahnreinigung
Protein C-Bestimmung zur Einschätzung des Thrombose-Risikos
PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs
Reisemedizinische Vorsorge
Spirometrie zur Überprüfung der Lungenfunktion
Sport-Check
Statische Magnetfeldtherapie beim Kreuzschmerz
Stoßwellentherapie bei der Kalkschulter
Stoßwellentherapie beim Fersenschmerz
Stoßwellentherapie beim Tennisarm
Streptokokken-Test in der Schwangerschaft
T U V
Toxoplasmose-Test bei Schwangeren (Früherkennung)
TSH-Bestimmung zum Schilddrüsen-Check
Ultraschall der Brust zur Krebsfrüherkennung
Ultraschall der Eierstöcke zur Krebsfrüherkennung
Ultraschall der Halsschlagadern zur Schlaganfallvorsorge
Ultraschall in der Schwangerschaft (ergänzende Untersuchungen)
Ultraschall zur Früherkennung von Prostatakrebs
Kontakt

Vergleich zwischen den Anbietern 2018

So groß der Unterschied zwischen der PKV und der GKV ist, so groß ist auch das Preisgefälle bei einer privaten Krankenversicherung. Vor allem bei den Kosten für die private Krankenversicherung lohnt ein Vergleich immer. Im Vergleich der Kosten bei nahezu gleichen Leistungen, lassen sich immense Preisunterschiede zwischen den Anbietern ausmachen. Stiftung Warentest hat in einem großen PKV Vergleich eine Ersparnis von bis zu 500 Euro ausmachen können.

PKV Leistungen in der Schwangerschaft

Die private Krankenversicherung übernimmt während der Schwangerschaft alle anfallenden Kosten für die ärztliche Versorgung bis hin zu den Geburtskosten. Krankenkassen übernehmen auch die Kostenübernahme für Yoga. Denn Yoga wird als Vorsorgeleistung betrachtet. So haben werdende Mütter in der Schwangerschaft die Möglichkeit mit Yoga Rückenbeschwerden entgegenzuwirken.

Debeka Leistungsumfang der privaten Krankenkasse

Die Debeka ist der größte private Krankenversicherer in Deutschland. Die Leistungen der Debeka entsprechen den Mindestanforderungen der Stiftung Warentest. Vor allem können die Versicherten bei der Debeka davon profitieren, dass die Leistungen individuell zugeschnitten werden. Auf Grund der zum Teil sehr guten Leistungen konnte der Branchenprimus zum Marktführer aufsteigen. Auch die Ratingagenturen bewerteten den Anbieter sehr gut.

BerufsgruppeTarif Kombination Bewertung
AngestellteBUSINESSV43-U 3,3
SelbstständigeBUSINESSV29-U 3,2

Private Krankenversicherung Leistungen 2018

Die Leistungen der Allianz übersteigen die Mindestanforderungen der Stiftung Warentest. So erhalten die Kunden nicht nur die Chefarztbehandlung im Krankenhaus, sondern sie haben Anspruch auf ein Einbettzimmer. In den Tarifen gibt es eine zusätzliche Reisekrankenversicherung auch für das Ausland. Weiterhin bietet die Allianz eine Kostenübernahme für Zahnersatz in Höhe von 85 Prozent. Als Mindestanforderung der Stiftung Warentest wird eine Übernahme der Kosten von mindestens 65 Prozent gesehen. Auf Grund der Unternehmensgröße der Allianz ist auch der Beitrag bei der Allianz sehr günstig.

Tarife optimiert dank Unisex-Tarife

Im Januar 2013 wurden die neuen Unisex-Tarife eingeführt, welche zudem einige Änderungen mit sich brachten. Dies hat die Stiftung Warentest im April 2014 dazu veranlasst, einen neuen Test zu unternehmen. Klar ist, dass Frauen in den meisten Fällen mehr zahlen als vorher, Männer stehen sich dagegen etwas günstiger. Allerdings haben sich nicht nur die Preise geändert, sondern ebenfalls die in den Verträgen enthaltenen Leistungen. Teilweise bieten die privaten Krankenversicherungen sogar Leistungen an, die bis dahin nur gesetzlich Versicherten zur Verfügung standen.

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Welche Leistungen sich geändert haben

Innerhalb der letzten Jahre verstärkte sich der Bedarf nach psychologischer Behandlung. Bei der gesetzlichen Krankenkasse war es bislang so, dass jeder, der einen Psychologen in Anspruch nehmen wollte, die Behandlung von der Krankenkasse zunächst genehmigt werden musste. Innerhalb der PKV musste der Versicherte sämtliche Kosten selbst tragen. Inzwischen gehen viele Kassen dazu über, standardmäßig 20 bis 30 Sitzungen beim Psychologen zu übernehmen. Manche Versicherungen legen sogar noch weitere 20 oder 30 Behandlungen drauf und bieten 50.

Weitere Mehrleistungen

Um ein teureres Hilfsmittel, beispielsweise ein etwas besser ausgeführtes Hörgerät, zu erlangen, musste früher ein immenser Aufwand bei der PKV betrieben werden. Inzwischen hat sich dies dank der Unisex-Tarife geändert. Die Leistungen sehen nun sowohl bessere Hilfsmittel vor und der Katalog der Leistungen hat sich dadurch immens verbessert. Auch sind so manche Pflegeleistungen nun im Portfolio der Versicherungen enthalten, die früher nur von der gesetzlichen Kasse geboten wurden, in der PKV vom Versicherten aber selbst getragen werden mussten.

Mehr Leistungen bei Heilmitteln

Während früher die Übernahme mancher Heilmittel nicht gewährt wurde, auch von der PKV nicht, haben nach der Änderung in die Unisex-Tarife auch in diesem Bereich die Versicherungen nachgezogen. Nun ist es so, dass viele Tarife die im Heilmittelverzeichnis aufgeführten und ärztlich verordneten Heilmittel übernehmen. In vielen Tarifen muss der Versicherte nur noch einen prozentualen Anteil von 10 bis 25 Prozent leisten, was eine immense Verbesserung im Gegensatz zu vorher darstellt.

Behandlung im Krankenhaus

Die Kassen übernehmen inzwischen die meisten Behandlungen im Krankenhaus, ohne dass der Patient eine Zuzahlung leisten muss. Andernfalls ist die Zuzahlung äußerst gering und beträgt etwa 15 Euro pro Tag innerhalb der ersten sieben Tage. Bei den gesetzlichen Krankenkassen ist dies so geregelt, dass der Patient beispielsweise grundsätzlich 10 Euro pro Tag zahlt, aber auch nur 28 Tage im Jahr übernehmen muss. Die PKV übernimmt die Kosten bereits nach dem siebten Tag.

Selbständige Zusammenstellung möglich

Die Versicherten haben anhand der Unisex-Tarife die Möglichkeit, bei ihrem Versicherer die Leistungen zusammenzustellen, die sie grundlegend benötigen. Selbstverständlich steigt hierdurch auch die Versicherungsprämie, doch unabhängig davon ist es bei der PKV möglich, jede Leistung in Anspruch nehmen zu können, die man benötigt. Allerdings müssen hierfür auch die Voraussetzungen stimmen und dazu gehört auch, bei der Antragstellung der PKV die Wahrheit über den Gesundheitszustand nicht zu verschweigen.

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Thema Vorerkrankungen

Ist ein Patient bereits erkrankt, bevor er die Versicherung bei der PKV abschließt, kann es dazu kommen, dass bei einer erneuten Erkrankung, die auf ein vorheriges Leiden zurückzuführen ist, die Kasse die Kosten nicht übernimmt. Wenn man dementsprechend bereits vorher erkrankt war, sollte man dies der Kasse auch mitteilen. Dies äußert sich häufig in Form eines Risikozuschlages, der jedoch sehr viel leichter zu ertragen ist, als später eine vollständige Rechnung selbst tragen zu müssen.

Drei Grundbausteine der Versicherung

Die Stiftung Warentest prüfte damals auch die Notwendigkeit der Bestandteile einer privaten Krankenversicherung. Schlussendlich stand fest: Eine gute private Krankenversicherung muss grundsätzlich die ambulante und stationäre sowie einen Zahntarif enthalten. Nur dann ist der Versicherte auch optimal versorgt. Innerhalb ihres Tests hat die Stiftung Warentest daher auch nur Anbieter zugelassen, bei denen die drei Komponenten innerhalb der Versicherung enthalten war. Bei manchen war es Standard, bei anderen mussten die Versicherten zusätzlich vorsorgen.

So lief der Test ab

Insgesamt überprüfte die Stiftung Warentest 107 Versicherungen. Davon waren 24 Tarife für Beamte, 38 Angebote für Angestellte und 45 für Selbständige. Bei allen drei Modellkunden nahm man ein Eintrittsalter von 35 Jahren und hat einen Selbstbehalt von höchstens 1.000 Euro einfließen lassen. Bei den Beamten ließ man ihn außen vor, da diese durch die Beihilfe ohnehin 50 Prozent vom Dienstherrn erhalten. Übrigens: Die Stiftung rät, eine Versicherung, bei welcher der Selbstbehalt über 1.000 Euro ausfällt, kategorisch abzulehnen, da die Prämie bereits hoch ausfällt.

Der Ratschlag der Stiftung Warentest

Die Testergebnisse waren eindeutig: Die PKV lag eigentlich immer mit im vorderen Drittel aller Tarife. Bei Beamten kam außerdem die Concordia und die Debeka als Alternative in Frage. Bei den Angestellten waren die Provinzial Hannover und die Nürnberger mit vorn. Selbständige fahren gut bei der Provinzial Hannover und der Bayerischen Beamtenkrankenkasse. Die Leistung lag stets hoch, weswegen die entsprechenden Tarife auch so gut bewertet werden konnten.

Thema Selbstbeteiligung

Wie bereits kurz angesprochen, lohnt es sich für niemanden, eine Selbstbeteiligung von mehr als 1.000 Euro einzukalkulieren, da die Beiträge generell schon hoch gegriffen sind. Beamte fahren immer gut, da sie keinerlei Selbstbeteiligung tragen müssen. Bei Arbeitnehmern ist es vorteilhaft, die angegebene Selbstbeteiligung durch 12 zu teilen und auf die Prämie umzulegen. So lässt sich außerdem feststellen, ob der Beitrag noch moderat ausfällt. Außerdem können Tarife, bei denen mehr als 1.000 Euro gezahlt werden muss, jederzeit teurer werden.

Leistungen innerhalb der Zusatzversicherungen

Auch bei den Zusatzversicherungen hat sich einiges verändert. So sind diese beispielsweise inzwischen mit mehr Leistungen versehen. Viele Zusatzversicherungen enthalten Leistungen, die sogar bei der privaten Krankenkasse noch eine gute Bereicherung darstellen würden. Allerdings sollte man sich bei der Wahl einer solchen Versicherung zunächst genau informieren, ob sich der Abschluss überhaupt als lohnenswert erweist. Denn häufig enthalten die Zusatzversicherungen auch Leistungen, die nicht unbedingt profitabel sind.

Für wen sich der Wechsel in die PKV lohnt

Der Wechsel in die PKV sollte nicht leichtfertig geschehen. Der Patient hat zwar immens viele Vorteile gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung, doch verpflichtet er sich auch in gewissem Maße. Denn er muss auch weiterhin einen Mindestverdienst von 53.550 Euro vorweisen, wenn er nicht versicherungsbefreit ist. Des Weiteren ist es ab dem 55. Lebensjahr nicht mehr möglich, in die gesetzliche Krankenkasse zurück zu wechseln. Darüber muss man sich beim Abschluss klar sein. Mit der Zeit steigen die Beiträge, was für manche Senioren schwer zu bewerkstelligen ist.

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Wenn die Prämie zu hoch wird

Fällt die Prämie zu hoch aus, so dass man sie nicht mehr zahlen kann, gibt es mehrere Möglichkeiten. So ist es beispielsweise empfehlenswert, sich nach einem anderen Tarif innerhalb der Krankenkasse umzusehen. Sofern vorhanden, lohnt sich der Wechsel. Andernfalls kann man auch in eine andere PKV wechseln, die einen besseren Tarif zu bieten hat. Als zusätzliche Vorsorge lässt sich auch bereits vorher schon etwas unternehmen, indem man spezielle Leistungen für Senioren in Anspruch nimmt.

Spezielle Leistungen für Senioren

Es ist bekannt, dass die meisten Privaten mit der Zeit die Beiträge erhöhen. Leider geht es oft mit dem Problem einher, dass besonders Senioren die Beiträge dann nicht mehr zahlen können, geschweige denn eine Selbstbeteiligung übernehmen. In den meisten Fällen wird dann empfohlen, entweder den Tarif innerhalb der Kasse zu wechseln oder aber in eine andere PKV einzusteigen. Eine weitere Alternative ist ein besonderer Tarif, der speziell für Senioren angeboten wird und bei dem die uniVersa den anderen Anbietern einen Schritt voraus ist.

Beitragsreduzierung im Alter

Die uniVersa bietet den uni-BE-flex Tarif an. Er beinhaltet die Absicherung für das Alter, dass der Beitrag möglichst reduziert wird. Im Grunde funktioniert diese Versicherung so wie eine Rücklage, die sich mit der Zeit ansammelt. So profitiert der Versicherte ab dem 67. Lebensjahr davon, auf Wunsch sogar früher. Die Versicherung wird sogar vom Arbeitgeber bezuschusst und ist steuerlich absetzbar, sofern dies im Rahmen des Bürgerentlastungsgesetzes möglich ist. Eine individuelle Erhöhung und Senkung der Beiträge ist möglich, um alles so moderat wie möglich zu halten.

Im Vorfeld Leistungen festlegen

Wer den Wechsel in die PKV wagt, kann einen Tipp der Stiftung Warentest beherzigen: Der Interessierte legt eine Liste mit den Leistungen an, die er von der privaten Krankenkasse erwartet. Im Anschluss holt man sämtliches Informationsmaterial ein und vergleicht die Leistungskataloge. Im Anschluss kann man noch immer überlegen, ob man auf manche Leistungen eventuell verzichten kann, um diese von der eigenen Liste zu streichen. Oft findet sich aber ein passender Tarif, bei dem man keinerlei Einbußen in Kauf nehmen muss.

Beamte ohne Risiko

Beamte haben es im Gegensatz zu Angestellten und Selbständigen viel leichter, wenn es um den Wechsel in die PKV geht. Denn durch ihren Dienstherrn müssen sie ohnehin nur 50 Prozent der in Anspruch genommenen Leistungen zahlen. Den Rest übernimmt der Dienstherr. Daher ist der Wechsel in die PKV für den Beamten stets von Vorteil und auch empfehlenswert. Angestellte und Selbständige hingegen sollten sorgfältig abwägen, ob ein Wechsel wirklich sinnvoll ist.

Private Krankenversicherung Leistungen 2018

Die Private Krankenversicherung Leistungen haben sich stark verändert, seitdem die PKV die Unisex-Tarife eingeführt haben. Hierbei zahlen Frauen meistens etwas mehr, haben aber auch bessere Leistungen zu erwarten. Für Männer lohnt sich sogar ein Wechsel, da sie meist weniger zahlen müssen. Die Axa als auch andere Versicherungen haben mit den Leistungen aufgerüstet und bieten inzwischen sogar Leistungen an, die bisher den gesetzlich Versicherten vorbehalten waren. Ein Vergleich ist im Vorfeld aber zwingend notwendig, um sich perfekt abzusichern.

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