Private Krankenversicherung Vergleich 2017

Ein Vergleich der PKV zeigt schnell, dass sie deutlich günstiger sein kann als eine gesetzliche Krankenkasse (GKV). Zugang zu den Leistungen haben Beamte, Selbständige, Feiberufler und Angestellte, die eine bestimmte gesetzliche Versicherungspflichtgrenze überschreiten. Aber auch Studenten können sich privat absichern. Welche Konditionen die private Krankenversicherung noch bietet, soll im folgenden Artikel geklärt werden.

Mit einem neutralen Vergleich der besten Anbieter können Sie nicht nur höhere Leistungen erhalten, gleichzeitig reduzieren Sie auch den Beitrag. Profitieren Sie von den wesentlich besseren Online-Konditionen und erhalten einen auf Sie zugeschnittenen Tarif. 

Leistungen selbst bestimmen durch Private Krankenksotenversicherung Policenvergleich 2017

Anders als in der gesetzlichen Krankenkasse dürfen privat Versicherte ihre Leistungen selbst aussuchen. Durch die Leistungen bestimmen sich die Versicherungsprämien, deshalb ist ein Krankenkassenvergleich der PKV auch so wichtig. Denn der Markt an Versicherungsgesellschaften ist in der privaten Krankenkassenversicherung fast unüberschaubar, und alle Versicherer bieten gleich mehrere Tarife an. Es gibt die großen Allrounder, die neben der privaten Krankenversicherung auch Lebens- und Sachversicherungen anbieten, es gibt aber auch Gesellschaften, die auf die PKV spezialisiert sind. Ein PKV Versicherungsvergleich ist deshalb unabdingbar. So können Sie bis zu 2.000 € jährlich sparen.

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Konkreter Leistungsumfang der PKV im Anbietervergleich

Private Krankenversicherung Vergleich 2016

Private Krankenversicherung Vergleich 2016

Der Ruf der gesetzlichen Krankenkassen verschlechtert sich stetig. Die Leistungen sind im Gegensatz zu einer PKV kaum noch zu akzeptieren. Gesetzlich Versicherte müssen sich beispielsweise auf lange Wartezeiten für einen Termin beim Facharzt und eine unterdurchschnittlichere Behandlung im Krankenhaus einstellen. Eine private Krankensicherung bietet jedoch mehr Komfort bei der ärztlichen Behandlung. Wer sich privat versichert, der hat zum Beispiel Vorteile wie folgende zu erwarten:

  • eine Chefarztbehandlung in einem Ein- oder Zweibettzimmer
  • einen Krankenhaustransport bis mindestens 100 km
  • Zahnersatz bis 65 Prozent bezuschusst
  • sowie Zahnbehandlungen bis 90 Prozent
  • ein Krankentagegeld in Höhe von 90 Euro pro Tag
  • keine langen Wartezeiten beim Arzt

Gesetzliche Krankenkassen (GKV) bieten diese Extras nicht. In diesem System gibt es ein fest vorgeschriebenen Leistungskatalog pro Quartal. Fordern Sie sich eine Beratung an, die kostenlos ist.

Beeinflussen die Beiträge: Alter und Gesundheit

Die Festsetzung der Beiträge für die Versicherung erfolgt in der PKV nach anderen Maßgaben als das System in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das Einkommen spielt keine Rolle. In der privaten Krankenabsicherung haben das Alter des Versicherten, sein Gesundheitszustand und die gewünschten Tarifleistungen einen maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der Versicherungsprämie. Sie steigen mit dem Alter, und bei gesundheitlichen Problemen muss häufig ein Risikozuschlag akzeptiert werden.

PKV Vergleichsrechner auch eine Option

Mit einem unverbindlichen Vergleichsrechner lassen sich die Beiträge bereits im Vorfeld ermitteln. Der Rechner funktioniert selbstverständlich anonym und ist unverbindlich. Weitere Informationen zu diesem Service erhalten Sie auch unter https://www.private-krankenversicherung-im-test.de/beitrag/.

Von besonderer Bedeutung sind jedoch die tariflichen Leistungen. Je höher die Kostenerstattung seitens des Versicherers, desto höher sind auch die Kosten für den Kunden. Detaillierte Informationen zum Wechsel gibt es hier. Seit 2013 gibt es zudem die geschlechtsunabhängigen (Unisex-Tarife) Beiträge für Frauen und Männer. Weitere Informationen zum Thema auch hier zu erhalten.

Nachteile der gesetzlichen Versicherung 2017

  • Bei der gesetzlichen Krankenkasse gibt es ein Krankentagegeld erst ab dem 43. Tag
  • Zuzahlungen für Medikamente und Hilfsmittel für den Kunden
  • Zahnersatz wie Inlays oder Implantate sind eine reine Privatleistung
  • Relevante Beitragsbemessungsgrenze wurde im Jahr 2013 wieder um etwa 3 Prozent angehoben
  • Kunden der GKV erhalten keinen Versicherungsschutz im Ausland
  • Keine Behandlung beim Chefarzt
  • Keine Kostenerstattung für ein Einbettzimmer
  • medizinische Vorsorgeuntersuchungen müssen teuer bezahlt werden

Diese Leistungen gibt es nur für Privatpatienten!

Kosten senken bei Krankenkassen

Es gibt einige Möglichkeiten die Prämien einer Versicherung zu senken:

  • Anhebung der Selbstbeteiligung
  • Ausführlicher Tarifvergleich im Vorfeld des Abschlusses
  • Das Tagesgeld niedriger festlegen

Wer auf gewisse Extras verzichten kann, für den kostet eine private Absicherung noch weniger. Selbstverständlich entscheiden auch die Anbieter und der gewählte Tarif über den Beitrag.Viel Geld sparen können vor allem Beamte, Selbständige und auch Studenten. Lassen sie sich von unseren Experten beraten, wenn Sie mögen.

Wichtig zu wissen: Auf die Details kommt es an

So wichtig auch der Preisvergleich ist, so sehr kommt es auf die Details der Versicherungen an. In den allgemeinen Versicherungsbedingungen sind unzählige Einschränkungen enthalten, die festlegen, warum und in welchen Fällen der Versicherer keine Leistungen erbringen muss. Diese Versicherungsbedingungen sollte man vor der Unterschrift eingehend studieren. Hier mehr zum Thema Familie und Kinder. Selbständige erhalten pro Tag ein Krankentagegeld in Höhe von 90 Euro ab dem 8. Tag der Krankschreibung. Bei der gesetzlichen Krankenkasse muss in diesem Fall jedoch eine weitere Krankenzusatzversicherung abgeschlossen werden. Weiterhin spielt die Beitragsrückerstattung eine große Rolle.

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Vor allem für Beamte lohnt sich eine private Krankenvollversicherung

Vor allem Beamte sollten über einen Wechsel in die PKV nachdenken. Beamte erhalten in Deutschland 50 Prozent Beihilfe vom Dienstherren. Somit können sowohl Beamte als auch Beamtenanwärter sehr viel Geld sparen und erzielen zusätzlich noch eine weitaus bessere medizinische Versorgung als gesetzlich Versicherte. Darüber hinaus werden auch Ehepartner und Kinder mit bis zu 80 Prozent an den Krankheitskosten vom Staat unterstützt. Auch bei dem zweiten Kind gibt es bis zu 70 Prozent stattliche Unterstützung. Pensionäre brauchen sich keine Gedanken über die Krankheitskosten im Alter zu machen, sie erhalten die gleiche Unterstützung für den Beitrag dazu. Zum ausführlichen Test sowie zum aktuellen Testsieger aus dem Jahre 2014 geht es hier. Für 2016 sind neue Test zu erwarten.

Eine Beratung ist überaus wichtig

Ein PKV Leistungsvergleich ist überaus wichtig. Nicht nur auf Grund der Beiträge, sondern auch die darin enthalten Leistungen variieren bei den PKV-Tarifen stark. Zum Beispiel ein HUK Coburg privat Versicherter zahlt 264 Euro im Monat, wohingegen andere Versicherungen bis zu 667 Euro verlangen. Hinzu kommt die gute Bewertung der HUK Coburg von Fachzeitschriften. Sie wurde mit einem „sehr gut“ ausgezeichnet. Auch bei Beamten können sich die monatlichen Beiträge stark voneinander unterscheiden. Somit ist ein PKV-Vergleich unerlässlich, um nicht nur das beste Angebot zu finden, sondern auch Geld zu sparen.

PlatzierungAnbieterTarifBewertung
Platz 1.ConcordiaBV20, BV300,5 („sehr gut“)
Platz 2.HUK-CoburgB 5011,2 („sehr gut“)
Platz 3.DebekaB 20K, B 301,8 („gut“)
Platz 4.PAX-Familienfürsorge B 5012,1 („gut“)
Platz 5.Alte OldenburgerA 30, AA20,2,3 („gut“)
Platz 6.Deutscher RingBK 20X, BK 30, PIT502,3 („gut“)
Platz 7.LVMAB 20E, AB 302,3 („gut“)
Platz 8.HanseMerkurA20Z, A/302,5 („gut“)
Platz 9.R+V VersicherungenBB20E, BB302,5 („gut“)
Platz 10.uniVersauni-A 20 R, uni-A 302,5 („gut“)

Die Anbieter im Test bei Focus Money (Stand 2017)

Das Wirtschaftsmagazin Focus Money hat in Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke & Bornberg ebenfalls Tarife verglichen und getestet. Focus Money ist neben Finanztest ein Magazin, dass Versicherungsnehmer nutzen sollten, wenn ihnen das Internet nicht reicht oder sie sich unsicher in der Seriosität sind. Focus Money fand ebenfalls heraus, dass sich die PKV ebenso für Freiberufler und Selbstständige lohnt, als auch für Beamte und Angestellte. Der Testvergleich wurde im September 2011 durchgeführt, ist aber auch für 2014 & 2015 immer noch aktuell.

PlatzierungAnbieterPunkteBewertung
Platz 1.Debeka83,60"mmm"
Platz 2.Deutscher Ring81,10"mmm"
Platz 3.Signal76,60"mmm"
Platz 4.R+V Versicherungen74,40"mmm"
Platz 5.Barmenia73,00"mmm"
Platz 6.Provinzial72,55"mmm"
Platz 7.Hallesche68,45"mm"
Platz 8.Alte Oldenburger68,35"mm"
Platz 9.HanseMerkur47,00"mm"
Platz 10.Concordia66,40"mm"

Ratingagentur Morgen & Morgen

Ratingagenturen bewerten die Bonität und Liquidität von Versicherungen. Das bedeutet sie blicken auf die Wirtschaftlichkeit der Gesellschaften. Das renommierte Analysehaus Morgen & Morgen ist zum Beispiel eine solche Ratingagentur. Einer ihrer wichtigsten Untersuchungsaspekte ist die Leistungsfähigkeit der privaten Unternehmen. Somit erhalten die Verbraucher den Schutz, dass die Beiträge in den nächsten Jahren nicht erhöht werden. Die Geschäftsberichte der Versicherungsgeber ist dabei von größter Wichtigkeit.
Keine Grenzen beim Verdienst

Lediglich für Angestellte gilt die so genannte Jahresarbeitsentgeltgrenze laut § 6 Abs. 6 SGB V. Die allgemeinen Grenzen nach Monaten und Jahren sind derzeit:

  • 2011: 4.125,00 € und 49.500 €
  • 2012: 4.237,50 € und 50.850 €
  • 2013: 4.350,00 € und 52.200 €
  • 2014: 4.462,50 € und 53.550 €
  • 2015: 4.125,00 € und 49.500 €
  • 20164.237,50 € und 50.850 €
  • 2017: 4.350,00 € und 52.200 €

Die Versicherten zahlen in den gesetzlichen Krankenkassen bei höherem Einkommen auch höhere Prämien. Ein Tarifwechsel bietet den Menschen daher viele Vorteile. Einen Überblick über die aktuellen Test-Ergebnisse erhalten Sie auch auf dieser Seite.

PlatzierungAnbieterTarifBewertung
Platz 1.Provinzial Hannover(VKSu/KHPnu/KHUnu/KTG-S4) 1,5 („sehr gut“)
Platz 2.Bayerische Krankenkasse(GC900S/VitalPlus/Zahn2/TAF29) 1,7 („gut“)
Platz 3.Huk-Coburg(Komfort 2/KT3) 1,8 („gut“)
Platz 4.HanseMerkur (KVT1/PSV/T29) 2,1 („gut“)
Platz 5.UKV Krankenkasse(GV900S/VitalPlus/Zahn2/KT29) 2,1 („gut“)
Platz 6.Bayerische Krankenkasse (QME600U/TFN28) 2,2 („gut“)
Platz 7.Inter(QME 600 U) 2,3 („gut“)
Platz 8.AXA(VITAL 900-U) 2,4 („gut“)
Platz 9.Deutscher Ring(EspritX/PIT/pro029v) 2,4 („gut“)
Platz 10.Inter(QMP600U/TFN28) 2,4 („gut“)

Anpassungen prüfen

Wichtig bei einem Tarifvergleich ist zudem, dass die PKV-Tarife auch konstante Beitragszahlungen garantieren. Denn gerade im Alter sollten die Unternehmen ihren Kunden einen gleichbleibenden Beitragssatz bieten. Eine Erhöhung sollte nicht einfach hingenommen werden. Direkt mit Erhalt der Beitragsanpassung sollte eine Wechsel in Betracht gezogen werden. Weitere Infos zu diesem und weiteren Themen auch hier abrufbar.

In die Gesundheit investieren

Die Stiftung Warentest hat veröffentlicht, dass in Deutschland das Angebote beim Autokauf genauer vergleichen wird als im Bereich der Gesundheit. Dabei kann ein gutes Angebot im Ernstfall sogar Leben retten. Gemeint ist damit einen Krankenzusatzversicherung, die ein erweitertes Leistungsangebot für Versicherte zu bieten haben. Im Beitragsvergleich zu den Kassen erhalten Patienten eine bessere Behandlung im Krankranhaus oder auch beim Arzt. Je nach Wahl können Privatpatienten für rund 10 Euro monatlich einen Vertrag erhalten. Selbst gute Versicherer verlangen nicht mehr.

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Die Prüfer bei Stiftung Warentest

Zum Jahr 2014 hat die Stiftung Warentest erneut die privaten Krankenversicherer unter die Lupe genommen. Die Einführung der Unisex-Tarife erforderte eine Neuerung, denn auch der Leistungskatalog der Versicherungen hat sich stark verändert. Insgesamt wurden 107 Tarife geprüft, darunter 38 Angebote für Angestellte, 24 Policen für Beamte und 45 Angebote für Selbständige. Klar ist, dass sich viele Menschen anhand der neuen Versicherungstarife bessere Leistungen zusichern können. Doch sollte man beim Abschluss dennoch ein paar Punkte beachten.

JahrAllgemeinBesondere Änderung zum Vorjahr
201049.95045.100+/- 0
201149.50044.550-450
201250.85045.900+1.350
201352.20047.250+350
201453.55048.600+1.350
201554.900 49.500+1.350
201656.250 50.850+1.350

Was die neuen Tarife bieten

Innerhalb der neuen Unisex-Tarife sind Behandlungen beim Psychologen enthalten. Die meisten Krankenkassen wiesen vorher immense Lücken auf, was die psychologische Betreuung angeht. Manche Versicherer übernehmen die Zahlung von 30 Stunden beim Psychologen, andere übernehmen sogar bis zu 50. Des Weiteren hat sich der Hilfsmittelkatalog etwas erweitert. Teurere Hörgeräte sind beispielsweise jetzt in den Leistungen enthalten. Des Weiteren gibt es Versicherungsanbieter, deren Angebote auch Leistungen umfassen, die es nur in der Gesetzlichen gibt.

Welche Bausteine 2017 wichtig sind

Die Stiftung Warentest empfiehlt, dass grundsätzlich innerhalb der privaten Krankenzusatzversicherung drei Bausteine enthalten sein sollten. Darunter die ambulante und stationäre Pflege, außerdem ein Zahntarif. Stellt man innerhalb der Berechnungsformulare fest, dass einer der Bausteine bei der gewünschten Versicherung fehlt, sollte man den Abschluss eher ablehnen. Außerdem bieten sich zahlreiche Zusatzversicherungen an, die man im Zuge der privaten Krankenversicherung zusätzlich abschließen kann und die weitere Extra-Leistungen enthalten.

Thema Selbstbeteiligung

Die privaten Krankenkassen fordern von den Versicherten meistens eine Selbstbeteiligung. Viele Tarife kommen mit 100 bis 500 Euro pro Jahr an Selbstbeteiligung aus. Andere gehen sogar bis zu 1.000 Euro hoch. Ob man sich einen Tarif mit niedriger oder hoher Selbstbeteiligung aussucht, liegt im Ermessen des Versicherten. Klar ist nur, dass je höher der Selbstbehalt ausfällt, desto niedriger ist auch der Beitrag. Die Stiftung gibt dennoch den Tipp, eine Versicherung mit Selbstbehalt nur dann abzuschließen, wenn dieser nicht höher als 1.000 Euro ist.

So hat Finanztest verglichen

Die Stiftung Warentest untersuchte die Tarife nach den Kriterien eines Beamten, Angestellten und Selbständigen, um die besten Versicherungsanbieter zu ermitteln. Selbstverständlich waren auch die soeben angesprochenen Bausteine stets im Angebot enthalten. Nicht berücksichtigt wurden Tarife, in denen eine Altersrückstellung enthalten ist oder in denen untypische Leistungen angeboten werden. Bei den Beamten wurde die Selbstbeteiligung nicht berücksichtigt, die anderen Modellkunden zahlten zwischen 100 und 1.000 Euro Selbstbehalt pro Jahr.

Die Ergebnisse für Angestellte

Bei den Angestellten gab es nur zwei Tarife, die mit dem Urteil „sehr gut“ bewertet wurden. Die Huk-Coburg und die Provinzial Hannover bieten gute Leistungen zu einem vernünftigen Tarif an. Der Selbstbehalt lag bei 450 bis 600 Euro, die Prämie liegt durchschnittlich bei 440 Euro. Direkt danach folgten die Nürnberger, die Gothaer und die Debeka. Auch bei ihnen war die Selbstbeteiligung nicht höher als 600 Euro pro Jahr, der Beitrag bei der Debeka stieg auf 502 Euro an, während die anderen noch darunter angesiedelt waren.

Beamte fahren bei der PKV besser

Da der Dienstherr bis zu 50 Prozent einer Behandlung selbst übernimmt, hat der Beamte nur Vorzüge, wenn er sich in der privaten Krankenunfallversicherung anmeldet. Innerhalb des Tests lagen die Concordia und die Huk-Coburg vorne, die beide mit „sehr gut“ bewertet wurden. Hier zahlt der Beamte im Monat zwischen 196 und 207 Euro. Eine Alternative ist die Debeka, die 219 Euro im Monat kostet und ein Leistungsniveau der Klasse B aufweist oder die Pax-Familienfürsorge, deren Prämie 225 Euro kostet.

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Die Ergebnisse der Selbständigen

Selbständige haben das härteste Los, denn sie müssen die gesamte Prämie selbst tragen. Innerhalb des Tests lag die Provinzial Hannover und die Bayerische Beamten Krankenkasse vorn. Die Provinzial wurde mit dem Testurteil „sehr gut“ ausgezeichnet, die andere mit „gut“. Hier trägt der Versicherte eine Selbstbeteiligung von 900 Euro und muss zwischen 395 und 422 Euro pro Monat zahlen. Die Huk-Coburg kommt hier auf den dritten Platz, erhielt noch das Urteil „gut“ und weist einen Versicherungsbeitrag von 476 Euro auf, die Selbstbeteiligung liegt bei 600 Euro.

Wenn der Beitrag zu hoch ist

Im Laufe der Zeit verändert sich die Höhe der Versicherungsprämie immer wieder. Dies kann jedoch auch dazu führen, dass besonders Senioren in Schwierigkeiten geraten, da der Beitrag so hoch ist, dass sie ihn nicht mehr zahlen können. Kommt dazu eine hohe jährliche Selbstbeteiligung, entstehen hierbei unweigerlich Lücken. Bis zum Alter von 55 Jahren ist der Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenkasse noch möglich, danach jedoch nicht mehr. Doch auch dieses Problem wird von manchen Krankenkassen angegangen.

Welche Alternativen bleiben

Zunächst hat jeder Versicherte die Möglichkeit, innerhalb der Krankenkasse den Tarif zu wechseln. Wenn sich ein günstigerer ergibt, ist dies von Vorteil. Ist dies nicht der Fall, müssen andere Lösungen gefunden werden. Daher hat beispielsweise die uniVersa eine Zusatzversicherung geschaffen, die Senioren in hohem Alter die Möglichkeit bietet, den Beitrag zu senken. Schließt man diese Versicherung ab, häuft sich ein Polster an, welches ab einem Alter von 65 Jahren ausgeschüttet wird oder wahlweise 72 Jahren. Die Lücken werden somit erfolgreich gefüllt.

Wechsel zu anderem Anbieter

Selbstverständlich ist auch der Wechsel zu einem anderen Anbieter möglich. Wichtig ist hierbei nur, einen Tarifvergleich anzustreben und sich vorher zu informieren, welche Tarife einen Wechsel wirklich lohnenswert machen. Nach Einführung der Unisex-Tarife ist es besonders für Männer empfehlenswert, sich eventuell neu zu orientieren. Denn sie zahlen häufig etwas weniger als bei den alten Tarifen. Ein Krankenversicherungsvergleich über unser integriertes Formular gibt einen ersten Aufschluss bezüglich des Wechsels und ob dieser sich wirklich lohnt.

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Zusatzversicherungen sind für gesetzlich Versicherte eine Alternative 2017

Wer weiterhin gesetzlich versichert bleiben möchte, kann eine Zusatzversicherung abschließen, die ihm einige Vorzüge beim Arzt oder im Krankenhaus bieten kann. In einem solchen Fall ist es empfehlenswert, ebenfalls einen Krankenkassenvergleich der jeweiligen Versicherungen zur Rate zu ziehen. Neben Zahnzusatzversicherungen gibt es auch Krankenzusatzversicherungen, welche die Wahl eines Ein- oder Zweibettzimmers ermöglichen, ebenso wie die Behandlung durch den Chefarzt.

Bewertungen von Softair

Das Analysehaus von Softair hat ebenfalls neue Tests vorgenommen. Zwar schon im Jahr 2013, doch waren insgesamt 800 Tarife innerhalb des Tests vertreten und somit auch die neuen Unisex-Tarife. Innerhalb des Tests mussten die Versicherungen mindestens die Wahl eines Zweibett-Zimmers beinhalten, 50 Prozent für Zahnersatz und ein Krankentagegeld von 110 Euro ab dem 43. Tag. Besonders gewichtet wurden innerhalb des Tests die allgemeinen Konditionen, die von Kasse zu Kasse stark variieren können. Der Selbstbehalt wurde auf die Prämie umgerechnet.

Warum sich der Umstieg in die PKV lohnt

Wer noch gesetzlich versichert ist, kann unter den gegebenen Umständen auch in die PKV wechseln. Dass dieser Umstieg für Beamte immer lohnenswert ist, haben wir bereits angesprochen. Doch auch für Angestellte lohnt sich dieser Umstieg immens. Denn sie erhalten die Hälfte der Prämie in jedem Fall vom Arbeitgeber. Somit bleibt nur noch die andere Hälfte, die sie zahlen müssen, meist funktioniert dies mit dem monatlichen Gehalt sehr gut. Für Selbständige ist die PKV eine immense Erleichterung.

Für Beamte kein Risiko

Anders als bei Angestellten und Selbständigen ist es bei Beamten (Beamtenanwärter) so, dass sie beim Abschluss einer Privaten Krankenpolice kaum ein Risiko eingehen. Bei ihnen ist die private Krankenversorgung nicht nur günstiger als die gesetzliche, der Dienstherr übernimmt auch 50 Prozent der Kosten der anfallenden Behandlungen. Des Weiteren sind innerhalb der Krankenkasse bereits der Ehepartner und die minderjährigen Kinder mitversichert. Für sie übernimmt die Beihilfe bis zu 80 Prozent bei den Kindern und 70 Prozent für den Ehepartner.

Das Problem mit der Vorkasse

Bei manchen Privatversicherern ist es so geregelt, dass der Patient zunächst die Kosten selbst trägt, die Rechnung einreicht und den fälligen Betrag zurück erhält. Nun kann sich dies nicht unbedingt jeder leisten, selbst wenn er bei der privaten Krankenkostenversicherung versichert ist. Daher ist es sehr wichtig, im Vorfeld abzuklären, ob die Kasse sofort zahlt oder man in Vorkasse treten muss. Es gibt jedoch viele Krankenkassen, welche die Rechnung sofort begleichen, ohne dass ein Umweg über den Patienten erfolgen muss.

Lehrer und das Referendariat 2017

Der Private Krankenversicherung Vergleich ist nützlich bei der Auswahl des richtigen Tarifes. Die privaten haben in den letzten Jahren jedoch vieles geändert, unter anderem sind Unisex-Tarife eingeführt worden, die sogar mehr Leistungen erhalten. Der Wechsel für die PKV ist für viele Menschen sinnvoll, denn manche können mit ihrer Hilfe sogar sparen, wenn es um die zu zahlenden Prämien geht. Sich im Vorfeld zu informieren, ist jedoch bei jedem unerlässlich und durchaus angebracht.

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