Versicherungspflichtgrenze PKV 2018

Versicherungspflichtgrenze PKV 2017 gibt an, ab welchem Brutto-Einkommen versicherte Arbeitnehmer in die private Krankenversicherung wechseln können. Die Grenze wird auch als Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) bezeichnet und muss von der Beitragsbemessungsgrenze klar unterschieden werden. Auch im Jahre 2017 steigt die Grenze im Vergleich zu 2017 von 56.250,00 € auf nunmehr 57.600,00 € jährlich. Für 2018 gelten höhere PKV Versicherungspflichtgrenzen von 59.400 Euro jährlich bzw. 4.950 Euro brutto monatlich.

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Versicherungspflichtgrenze PKV von 2005 bis 2018

Versicherungspflichtgrenze PKV 2017

Die Versicherungspflichtgrenze wurden in den vergangenen Jahren regelmäßig angehoben. Auch von 2016 auf 2017. Folgend die Entwicklung der Jahresarbeitsentgeltgrenze seit dem Jahr 2005 (Angaben in Euro):

  • 2005: 3.900,00 bzw. 46.800 p.a.
  • 2006: 3.937,50 bzw. 47.250 p.a.
  • 2007: 3.975,00 bzw. 47.700p.a.
  • 2008: 4.012,50 bzw. 48.150 p.a.
  • 2009: 4.050,00 bzw. 48.600 p.a.
  • 2010: 4.162,50 bzw. 49.950 p.a.
  • 2011: 4.125,00 bzw. 49.500 p.a.
  • 2012: 4.237,50 bzw. 50.850 p.a.
  • 2013: 4.350,00 bzw. 52.200 p.a.
  • 2014: 4.462,50 bzw. 53.550 p.a.
  • 2015: 4.575,00 bzw. 54.900 p.a.
  • 2016: 4.687,50 bzw. 56.250 p.a.
  • 2017: 4.800,00 bzw. 57,600 p.a.
  • 2018: 4.950,00 bzw. 59.400 p.a.

Arbeitnehmer haben ab 2016 ein Jahreseinkommen in Brutto von mindestens 56.250 Euro zu erzielen, um nicht in der gesetzlichen Krankenkasse versichert zu sein. Für Selbstständige und Studierende gilt zwar eine Versicherungspflicht, allerdings entscheidet für beide Berufsgruppen nicht das Jahresarbeitsentgelt über die Beiträge.

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Was ist, wenn die Jahresarbeitsentgeltgrenze unterschritten wird

Wenn die Versicherungspflichtgrenze PKV 2016 unterschritten werden sollte, dann gilt ab dem Tag der Unterschreitung die die Versicherungspflicht. Maßgeblich für die Ermittlung ist die Prognose des Jahresarbeitsentgeltes von einem Jahr bzw. 12 Monate. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sich der Versicherungsnehmer auch dann von der Versicherungspflicht befreien lassen, wenn das Jahresarbeitsentgelt im Laufe eines Jahres unterschritten werden sollte.

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  • 5 Vigo Krankenversicherung 73,6 gut
  • 6 DKV 72,9 gut
  • 6 Ergo Direkt 72,9 gut
  • 8 Inter 72,9 gut
  • 9 Concordia 72,3 gut
  • 10 Pax-Familienfürsorge 72,1 gut
  • 11 R+V 71,0 gut
  • 12 Debeka 70,7 gut
  • 13 LVM 70,7 gut
  • 14 Allianz 70,2 gut
  • 15 Münchener Verein 70,1 gut
  • 16 DEVK 68,4 befriedigend
  • 17 UKV 68,2 befriedigend
  • 18 Arag 67,8 befriedigend
  • 19 Axa 67,8 befriedigend
  • 20 Barmenia 67,4 befriedigend
  • 21 ADAC 65,3 befriedigend
  • 22 Hallesche 64,2 befriedigend
  • 23 Württembergische 64,0 befriedigend
  • 24 Hanse-Merkur 63,5 befriedigend
  • 25 Nürnberger 63,4 befriedigend
  • 26 Central 63,1 befriedigend
  • 27 Würzburger 62,8 befriedigend
  • 28 Alte Oldenburger 62,3 befriedigend
  • 29 Gothaer 61,4 befriedigend
  • 30 SDK 60,8 befriedigend
  • 31 CosmosDirekt 60,2 befriedigend
  • 32 Universa 59,0 ausreichend
  • 33 Europ Assistance 58,7 ausreichend
  • 34 DFV 45,7 ausreichend
  • 35 AGA Elvia 41,0 ausreichend

Die besondere Grenze gemäß § 6 Abs. 7 SGB V

Arbeitnehmer, die gegen ein Arbeitsentgelt tätig sind und zum 31.12.2002 versicherungsfrei gewesen sind, wird die besondere Versicherungspflichtgrenze angewendet. Im Jahre 2016 liegt diese besondere Grenze bei 56.250 Euro. Im Vorjahr lag die Höhe noch bei 54.900 Euro. Für allen anderen besteht diese Trennlinie jedoch nicht, da in diesem Fall die allgemeine Abgrenzung Gültigkeit hat. Diese Einkommensgrenze gilt auch für 2017.

Einkommensgrenze während der Elternzeit unterschritten

Während der Elternzeit droht üblicherweise der Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenkasse (GKV). Der Grund ist, dass grundsätzlich eine Unterschreitung erfolgt. Für die Dauer der Elternzeit sieht die Sozialversicherung laut SGB vor, dass ein Wechsel aus der privaten Krankenkostenversicherung unumgänglich ist, da die Eltern die Voraussetzungen der Versicherungsfreiheit nicht mehr erfüllen. Auf die Dauer der Elternzeit können auch höhere Beiträge die Folge sein. Denn aus Sicht der GKV entscheidet das Gehalt der versicherten Personen.

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Was als Jahresarbeitsentgelt gilt

Es zählt das gesamt in einem Jahr erzielte Gehalt des Versicherten. Besondere Zuschläge in Form von Urlaubsgeld als auch einem 13. Monatsgehalt (Weihnachtsgeld) finden in der Berechnung keine Anerkennung. Informationen zum Wechseln und zur PKV Familienversicherung finden Sie auch hier.

Die Beitragsbemessungsgrenze 2018 in der deutschen Sozialversicherung

Die Beitragsbemessung 2017 bezeichnet die prozentuale Größe, die es im Rahmen der gesetzlichen Sozialversicherung im Kalenderjahr zu entrichten gilt. Es werden die drei wesentlichen Versicherungen innerhalb bestimmter Beitragsbemessungsgrenzen unterscheiden:

Insbesondere für Beamte lohnt sich die private Krankenvollversicherung fast immer. Weiterführende Informationen erhalten zu diesem Thema erhalten Sie auch unter https://www.private-krankenversicherung-im-test.de/pkv-beamte/.

Die Krankenversicherungspflicht bei ALG II und dem Wechsel

Empfänger von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch SGB gilt es Neuregelung in Bezug auf die Krankenversicherungspflicht. Denn bislang hat das Jobcenter den Beitrag nur zu einem Teil übernommen, den Restbetrag musste hingegen selbst gezahlt werden. Das Bundessozialgericht urteilt jedoch, dass eine vollständige Kostenübernahme für privat Versicherte gilt, die sich vor der Arbeitslosigkeit in selbstständiger Tätigkeit befunden haben. So auch bei Hartz IV. Die Regelungen für Angestellte können sie auch hier in Erfahrung bringen.Weiteres zur Regelung in Deutschland.

Versicherungspflichtgrenze PKV 2018

Auch die Versicherungspflichtgrenze PKV 2018 wurde erneut angehoben. Die Entwicklung der Jahresarbeitsentgeltgrenze(JAEG) der vergangenen Jahre zeigt jedoch recht eindeutig, dass die Grenzen in regelmäßigen Abständen angehoben werden. Wenn diese Grenze in 2017 unterschritten werden sollte, zahlen gesetzlich versicherte Angestellte üblicherweise einen höheren Beitrag, da in der GKV das Einkommen über die Prämie entscheidet. Nutzen Sie unseren unabhängigen Vergleich unter https://www.private-krankenversicherung-im-test.de/tarifrechner.

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