Private Krankenversicherung Wechsel 2018

Sollten die Beiträge der privaten Krankenversicherung ansteigen, so haben Verbraucher die Möglichkeit zum Wechsel des Tarifes. Ein Wechsel zu einem günstigeren Tarif steht allen Kunden zu. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Damit Angestellte überhaupt bei der PKV aufgenommen werden, müssen sie die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) sowie die Einkommensgrenze berücksichtigen.

Mit einem neutralen Vergleich der besten Anbieter können Sie nicht nur höhere Leistungen erhalten, gleichzeitig reduzieren Sie auch den Beitrag. Profitieren Sie von den wesentlich besseren Online-Konditionen und erhalten einen auf Sie zugeschnittenen Tarif.

Wo sich das Wechseln laut DFSI lohnt

Top Service

Unternehmen Service
DFSI Punkte DFSI Rating DFSI Note
Allianz Private Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft 100,00 AAA Exzellent (0,5)
DKV Deutsche Krankenversicherung Aktiengesellschaft 97,08 AAA Exzellent (0,7)
Barmenia Krankenversicherung a.G. 96,88 AAA Exzellent (0,7)
HanseMerkur Krankenversicherung AG 90,81 AAA Exzellent (1,0)
HUK-COBURG-Krankenversicherung AG 89,90 AA+ Sehr Gut (1,1)
Central Krankenversicherung Aktiengesellschaft 84,43 AA+ Sehr Gut (1,3)
AXA Krankenversicherung Aktiengesellschaft 84,35 AA+ Sehr Gut (1,3)
Pax-Familienfürsorge Krankenversicherung AG im Raum der Kirchen 84,25 AA+ Sehr Gut (1,3)
Debeka Krankenversicherungsverein auf Gegenseitigkeit 81,80 AA+ Sehr Gut (1,5)
INTER Krankenversicherung AG 80,34 AA+ Sehr Gut (1,5)
ARAG Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft 77,81 AA Gut (1,7)
DEUTSCHER RING Krankenversicherungsverein auf Gegenseitigkeit 75,76 AA Gut (1,8)
SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G. 75,27 AA Gut (1,8)
Gothaer Krankenversicherung Aktiengesellschaft 74,56 AA Gut (1,8)
Württembergische Krankenversicherung Aktiengesellschaft 72,77 AA Gut (1,9)
HALLESCHE Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit 71,07 AA Gut (2,0)
R+V Krankenversicherung Aktiengesellschaft 63,95 A+ Gut (2,4)
Süddeutsche Krankenversicherung a.G. 33,64 BBB Ausreichend (3,9)
UNION KRANKENVERSICHERUNG AKTIENGESELLSCHAFT 33,44 BBB Ausreichend (3,9)
uniVersa Krankenversicherung a.G. 33,27 BBB Ausreichend (3,9)
Bayerische Beamtenkrankenkasse Aktiengesellschaft 32,76 BBB Ausreichend (3,9)
Continentale Krankenversicherung a.G. 31,87 BBB Ausreichend (4,0)
Münchener VEREIN Krankenversicherung a.G. 31,32 BBB Ausreichend (4,0)
LVM Krankenversicherungs-AG 30,00 BBB Ausreichend (4,0)
ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG 30,00 BBB Ausreichend (4,0)
Nürnberger Krankenversicherung Aktiengesellschaft 30,00 BBB Ausreichend (4,0)
Concordia Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft 30,00 BBB Ausreichend (4,0)
DEVK Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft 30,00 BBB Ausreichend (4,0)
ENVIVAS Krankenversicherung Aktiengesellschaft 30,00 BBB Ausreichend (4,0)
ERGO Direkt Krankenversicherung Aktiengesellschaft 30,00 BBB Ausreichend (4,0)
Provinzial Krankenversicherung Hannover AG 30,00 BBB Ausreichend (4,0)
vigo Krankenversicherung VVaG 30,00 BBB Ausreichend (4,0)
Mecklenburgische Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft 30,00 BBB Ausreichend (4,0)
Landeskrankenhilfe V.V.a.G. 22,25 BB Ausreichend (4,4

500 Euro Ersparnis durch Wechsel in die PKV

Die Stiftung Warentest hat ermittelt, dass Kunden bis zu 500 Euro Kosten im Monat einsparen können. Und das lediglich bei einem Wechsel des Tarifes der privaten Krankenkassenversicherung. Ermittelt wurde beim Test leider auch, dass lediglich jeder 7. Kunde ohne weitere Probleme wechseln konnte. Sechs von sieben Kunden hatten hierbei schon größere Probleme.

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Voraussetzungen für Rückkehr (in gesetzliche Krankenkasse)

Private Krankenversicherung Wechsel 2016

Wer einmal in die private Krankenkostenversicherung gewechselt ist, muss für eine Wiederaufnahme in die gesetzliche Krankenversicherung einige Voraussetzungen erfüllen:

  • Beziehen von Arbeitsentgeld als Arbeitnehmer
  • Die Einkünfte liegen auf Dauer unter der Versicherungspflichtgrenze ( mindestens ein Jahr)
  • war die vergangenen Jahre versicherungspflichtig
  • unter 55 Jahre alt

Von privater in gesetzliche Krankenversicherung übergehen

Ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung ist lediglich in einigen Ausnahmefällen möglich. Wer 55 Jahre oder älter sein sollte, der hat in aller Regel überhaupt keine Möglichkeit auf eine Wiederaufnahme. Eine wesentliche Voraussetzung ist, dass das jeweilige Einkommen mindestens über dem Zeitraum von einem Jahr unterhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt. Grundsätzlich ist der Wechsel zurück in die GKV auch nur dann möglich, wenn die Wechselwilligen versicherungspflichtig geworden sind.

Private Krankenvollversicherung Wechsel – Gesetzliche Garantie und Altersrückstellung

Jeder, der im Besitz einer PKV ist, hat zu jeder Zeit die Möglichkeit zu einem günstigeren Tarif zu wechseln. Dabei hat er die gesetzliche Garantie, dass er den gleichen Versicherungsschutz genießen darf wie der im Vergleich kostenintensivere Tarif. Auch die Altersrückstellung bleibt den Kunden erhalten. Die Altersrückstellung ist die Summe der gezahlten Beiträge, die der Versicherte gebildet hat. Laut Paragraph 204 Versicherungsgesetz bleiben mit einem Wechsel alle Rechte bestehen. Dazu zählt unter anderem die Altersrückstellung.

Der Basistarif

Ein Wechsel zurück in die GKV ist schwierig. Vor allem ab Erreichen des 55. Lebensjahres. Sollte es finanziell schlechter bestellt sein, so haben die Versicherten die Möglichkeit zu einem Basistarif zu wechseln. Ein solcher Basistarif muss von der PKV angeboten werden. Dieser Basistarif darf keine höheren Kosten mit sich bringen als eine gesetzliche Krankenkasse. Auch im Alter erhalten die Kunden mit der PKV bessere medizinische Leistungen als mit der GKV. Zuschüsse gibt es vom Rentenversicherungsträger hinzu.

Mit welchen Voraussetzungen in günstigeren Tarif 2017

Eine der bedeutendsten Voraussetzungen, um in einen günstigeren Tarif zu kommen, ist die Unterstützungspflicht der Unternehmen. Auch ist eine der Voraussetzungen, dass die gleichen Leistungen in günstigeren Tarifen Inhalt sein müssen. Sofern ambulante, stationäre und zahnärztliche Behandlungen vertraglich vereinbart sind, müssen die günstigeren Tarife diese Leistungen ebenfalls abdecken.

Mit einer Erhöhung der monatlichen Kosten haben die Versicherer ihre Kunden darauf hinzuweisen, dass ein Wechselrecht gesetzlich vorgeschrieben ist. Wer eine private Krankenkassenversicherung besitzt und dabei über 60 Jahre alt ist, erhält automatisch vom Anbieter alle Tarife genannt, die der Versicherer im Angebot hat.

Gesundheitsprüfung und Altersrückstellungen

Obwohl eine gesetzliche Garantie auf einen Wechsel in einen günstigeren besteht, tun sich die Versicherer noch immer sehr schwer. Kunden haben das Recht und Versicherer die Pflicht einen Tarifwechsel zu ermöglichen. Dabei darf keine neue Gesundheitsprüfung durchgeführt werden. Kunden haben zu den bisherigen Konditionen eingestuft zu werden.

Somit darf sich eine erneute Gesundheitsprüfung lediglich auf verbesserte Leistungen für den Versicherten beziehen. Sollte sich der gesundheitliche Zustand verschlechtert haben, so ist dem Versicherungsunternehmen aber auch garantiert, dass er einen Aufschlag für das erhöhte Risiko verlangen darf. Sofern dieser Aufschlag zu hohe Kosten mit sich bringen sollte, haben die Kunden Anspruch auf einen Leistungszuschuss.

Bundesgerichtshof IV ZR 278/01

Das Urteil IV ZR 278/01 des BGH besagt, das es kein Kürzungsrecht bei einer Übermaßvergütung durch den Arzt geben darf. Somit müssen private Krankenversicherer ihrer Leistungspflicht nachkommen und dürfen nicht zu einer günstigeren Behandlung verweisen. Mit diesem Urteil ist der Weg geebnet worden, dass Privatpatienten die beste Heilbehandlung erhalten können, die gesetzlich Versicherte nicht erhalten.

Auch mit negativer Schufa möglich

Das Wechseln in eine PKV ist auch mit negativer Schufa möglich (556). Der Grund ist, dass alle Menschen mit Wohnort in Deutschland krankenversichert sein müssen. Das gilt auch bei negativem Schufaeintrag. Personen, die bereits vor dem 01. Januar 2009 privat versichert gewesen sind, haben Anspruch auf die Aufnahme. Ein Aufnahmezwang besteht im Basistarif ohnehin immer. Eine Ablehnung bzw. ein Ausschluss ist somit nicht möglich. Die Beiträge entsprechen dem Niveau der gesetzlichen Krankenkassen. In Deutschland besteht die Pflicht zur Versicherungspflicht.

Versicherte Arbeitnehmer, die über die gesetzliche Versicherungspflichtgrenze hinaus ein Einkommen erzielen, die sind auch in 2015 besser in der PKV als bei der gesetzlichen Kasse aufgehoben. Denn hier spielt der Verdienst bei der Berechnung keine Rolle. Das ist der grundlegende Unterschied zwischen den Versicherungen. Somit lohnt sich ein Tarifwechsel nicht nur auf Grund der deutlich höheren Leistungen, sondern auch aus finanzieller Sicht. Das Wechseln ist innerhalb gesetzlicher Fristen möglich. Günstiger wird es zudem, wenn eine Selbstbeteiligung mit dem Anbieter vereinbart wird.

Weitere Voraussetzungen von der Versicherung

Privatversicherte erhalten auch beim Wechsel Altersrückstellungen. Kinder können ebenfalls mitversichert werden. Der Gesundheitszustand spielt für Kinder keine Rolle. Kosten für ambulante Behandlung werden im Gegensatz zur GKV mit bis zu 100 Prozent übernommen. Wer 12 Monate leistungsfrei bleibt, der erhält eine Beitragsrückerstattung. Private Unternehmen zahlen auch für Vorsorgeuntersuchungen. Bei guter wirtschaftlicher Lage der Gesellschaft werden weitere Überschüsse an die Versicherungsnehmer gezahlt. Bei bekannten Vorerkrankungen kann ein Risikozuschlag erhoben werden. Beamte und Angestellte erhalten immer eine Beihilfe von 50 Prozent. Eine Rückkehr in die Krankenkasse ist möglich.

Leistungen 2017

    • Zahnersatz ist im Versicherungsschutz enthalten
    • Familienversicherung ist günstiger
    • Versicherungsunternehmen können keine Unterschiede zwischen dem Geschlecht machen
    • Rückstellungen für das Alter werden gebildet
    • Versicherungsnehmer können zudem den Standardtarif abschließen

Private Krankenkostenversicherung Wechsel 2017

Der private Krankenunfallversicherung Wechsel ist weitaus leichter als viele Kritiker der PKV es eingestehen. Es gibt zahlreiche Alternativen, um viel Geld einsparen zu können. Das Verbrauchermagazin Finanztest hat eine Ersparnis in Höhe von 500 Euro ausmachen können. Auch hier haben Sie die Möglichkeit einen Vergleich durchzuführen und zu einem besseren Angebot zu wechseln.

BerufsgruppeTarif Kombination Bewertung
AngestellteBUSINESSV43-U 3,3
SelbstständigeBUSINESSV29-U 3,2

Beamte können Anbieter tauschen

Der PKV Wechsel oder einen günstigeren Tarif ist besonders für Männer sinnvoll. Sie haben den Vorteil, dass durch die Einführung der Unisex-Tarife die Kosten gesenkt wurden und Männer somit von einem Wechsel profitieren. Bei Frauen ist eher das Gegenteil der Fall. Für sie werden die neuen Tarife eher teurer, doch sollten auch sie prüfen, ob nicht vielleicht ein günstigerer Tarif vom Versicherer angeboten wird. Neben Männern ist auch für Selbständige der Wechsel in die PKV ein Vorteil.

Warum Selbständige vom Wechsel profitieren

Selbständige haben das Problem, dass sie nicht jeden Monat dasselbe verdienen. Wer bei der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, muss von Zeit zu Zeit seinen aktuellen Verdienst melden, an dem sich die Erhöhung oder Senkung des Beitrages orientiert. Für Selbständige ergibt sich somit ein ewiges hin und her. Dies können sie sich leicht ersparen, indem sie in die PKV wechseln. Hier ist es unerheblich, wie viel der Selbständige verdient, da er einen einheitlich vereinbarten Krankenkassenbeitrag bezahlt, der sich nicht am Verdienst orientiert.

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Die besten Tarife für Selbständige

Im Test der Stiftung Warentest vom April 2014 führte die Provinzial Hannover die Liste an, die 395 Euro pro Monat verlangt, dazu kommen 900 Euro Selbstbeteiligung pro Jahr. Die Bayerische Beamtenkrankenkasse wurde mit „gut“ bewertet und kostet 422 Euro pro Monat, die Selbstbeteiligung beträgt 900 Euro. Eine Alternative hierzu wäre noch die Huk-Coburg, die mit ihrem Komfort 2 Tarif im Monat 476 Euro kostet, 600 Euro Selbstbehalt sind notwendig. Alle drei Tarife machen jedoch bezüglich ihres Leistungskataloges einen guten Eindruck.

Beamte haben stets Vorteile

Beamte können beim Wechsel in die PKV grundsätzlich nichts falsch machen. Sie erhalten nicht nur mehr Leistungen als bei der GKV, sie versichern auch gleich ihren Ehepartner und die minderjährigen Kinder mit. Der immense Vorteil ist jedoch, dass der Dienstherr 50 Prozent der aufkommenden Kosten selbst trägt. Daher hat ein Beamter nur Vorteile, wenn er sich in der privaten Krankenkasse anmeldet. Für die Beamten hat die Stiftung Warentest im Jahr 2014 die aktuellen Tarife überprüft und herausgefunden, dass die meisten Tarife in der privaten Krankenkasse bezahlbar sind.

Die Ergebnisse der Stiftung Warentest

Insgesamt waren 24 Tarife für Beamte innerhalb des Tests vertreten. Der Modellkunde hatte ein Eintrittsalter von 35 Jahren. Die Concordia bekam das Urteil „sehr gut“ und ist für 196 Euro pro Monat erhältlich. Die Huk-Coburg folgte dem Listenführer und ist mit 207 Euro pro Monat noch angemessen. Als Alternative kommt mit dem Urteil „gut“ noch die Debeka in Frage, die 219 Euro im Monat kostet. Der Wechsel in diese Kassen ist ohne weiteres möglich, sofern die Voraussetzungen gegeben sind.

PlatzierungAnbieterPunkteBewertung
Platz 1.Debeka83,60"mmm"
Platz 2.Deutscher Ring81,10"mmm"
Platz 3.Signal76,60"mmm"
Platz 4.R+V Versicherungen74,40"mmm"
Platz 5.Barmenia73,00"mmm"
Platz 6.Provinzial72,55"mmm"
Platz 7.Hallesche68,45"mm"
Platz 8.Alte Oldenburger68,35"mm"
Platz 9.HanseMerkur47,00"mm"
Platz 10.Concordia66,40"mm"

Angestellte haben auch Vorteile

Neben Beamten und Selbständigen prüfte die Stiftung Warentest ebenfalls die Tarife für Angestellte, deren Arbeitgeber die Hälfte der monatlichen Kosten tragen. Für sie ist ein Wechsel lohnenswert, da sie bessere Leistungen erwarten können und dazu noch weniger Krankenkassenbeiträge zahlen. Für sie sind allerdings die oben angegebenen Voraussetzungen Pflicht. Denn in den meisten Fällen ist ein Angestellter nicht von seiner Versicherungspflicht befreit und muss sich bezüglich des Wechsels an die Beitragsbemessungsgrenze halten.

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RatingagenturRatingAusblickletztes Rating
Standard & Poor's A+positiv11/28/2014
Moody'sAa3stabil05/09/2014
FitchAA-stabil11/04/2014

Ratschläge für den Wechsel von Finanztest 2017

Innerhalb des Tests beschrieb die Stiftung, dass sich ein Wechsel immer lohnt, sofern ein vernünftiges Grundkapital vorhanden ist. Das heißt, sofern man genügend Rücklagen für das Alter hat, kann man getrost in die PKV wechseln und somit Vorteile aus den Leistungen ziehen. Selbständige und Angestellte sollten jedoch einen Wechsel gut überdenken, da die Beiträge im Alter sehr stark anwachsen können. Möglichkeiten zur Drosselung der Kosten sind jedoch, je nach Versicherer, mit einem Wechsel des Tarifs möglich.

Mit welchen Problemen muss ein Student rechnen

Ein Wechsel bringt nicht immer nur Vorteile mit sich. Wenn jemand innerhalb der PKV einen Tarif wechselt, dann bringt dies (besonders im Alter) immer Nachteile mit sich, sofern man dazu gezwungen ist, den Beitrag zu drosseln. In diesen Fällen ist meistens eine Leistungseinbuße zu befürchten. Doch es gibt noch immer Möglichkeiten, um diesen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, indem man vorsorgt und beispielsweise eine gesonderte Versicherung zum Schutz abschließt. Sie kann im Alter als Depot dienen, mit denen man die Lücken schließen kann.

Wie wird der Antrag richtig gestellt

Wer einen Wechsel der PKV einleiten möchte, muss nur wissen, wie er es am besten anstellt. Möglichkeiten gibt es mehrere. Ausschlaggebend ist in erster Linie, ob man beim Versicherungsunternehmen bleiben möchte, oder ein regulärer Wechsel zwischen zwei Unternehmen ansteht. Möchte man ausschließlich innerhalb der Versicherung den Tarif wechseln, ist dies meist ohne große Schreibbemühungen zu erledigen. Ein Beratungsgespräch mit dem zuständigen Sachbearbeiter genügt in der Regel. Für einen generellen Wechsel ist hingegen etwas mehr Mühe nötig.

Der Übergang zu einen anderen Anbieter

Um das Versicherungsunternehmen zu wechseln, sollte man zunächst auf seine Vertragsunterlagen achten. In ihnen ist verzeichnet, inwiefern die Altersrücklagen in einen anderen Vertrag mitgenommen werden können. Ist dies nicht möglich, fängt der Versicherte in einem anderen Versicherungsunternehmen wieder von vorne an. Ist die Option hingegen gegeben, kann man sich um einen Vergleich der anderen Anbieter bemühen, um den richtigen Tarif für die eigenen Bedürfnisse zu finden.

Nach der Absicherung

Wer sich abgesichert hat, dass er seine Altersrücklagen mitnehmen kann, startet einen Vergleich zwischen den jeweiligen Versicherungsunternehmen. Ist ein passender Tarif vorhanden, sollte man zunächst dafür sorgen, dass die Versicherung den Antrag auch bewilligt. Erst dann kann man sich um die Kündigung beim alten Anbieter bemühen. Der Grund für diese Handhabung ist der Übergang von einer Versicherung zur anderen. Hierbei sollte stets darauf geachtet werden, dass keinerlei versicherungsfreie Zeit entsteht, in der womöglich der Anspruch verloren geht.

Welche Pflicht hat der Versicherer

Der Versicherungswechsel geht mit gewissen Pflichten des Versicherers einher. Jeder Versicherer muss seine Kunden beispielsweise auf ein Wechselrecht hinweisen, wenn sich der aktuelle Beitrag erhöht. Wenn der Kunde über 60 Jahre alt ist, muss er ihm gleichzeitig die Informationen über vergleichbare, günstigere Tarife zukommen lassen. Zu diesem Zeitpunkt ist ein unkomplizierter Wechsel in einen günstigeren Tarif immer möglich. Der Versicherer hat außerdem die Pflicht, die Tarife vorzuschlagen, die innerhalb des letzten Jahres den höchsten Neuzugang zu verzeichnen hatten.

Direkte Anfrage bei der Gesellschaft

Die einfachste Möglichkeit, um innerhalb der PKV zu sparen, ist in einem offenen Gespräch. Hierzu fragt der Versicherte seinen Versicherer einfach schriftlich, welche Tarife günstiger als der augenblicklich gebuchte sind. Wichtig ist, dass innerhalb des Schreibens der Paragraph 6 erwähnt wird, der den Versicherer zur Informationspflicht verpflichtet. Die korrekte Information muss er somit in jedem Fall mitteilen. Die Wahl, ob ein Wechsel möglich ist, trifft dann der Versicherte selbst.

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Welche Hilfen bekommt der Verbraucher bein Angestelltenverhältnis

Der Versicherte hat jederzeit die Möglichkeit, bei etwaigem Ärger andere Quellen einzuschalten, die ihm dabei helfen, einen besseren Tarif zu finden. Eine Möglichkeit ist die Verbraucherzentrale. Sie führt Buch über die aktuellen Vorkommnisse und ebenfalls darüber, was sich dagegen unternehmen lässt. Die Zentrale stellt zudem Musterbriefe zur Verfügung, die bei der Kündigung alle nötigen Angaben enthalten und der Versicherte lediglich seine eigenen Daten einsetzen muss, um ihn anschließend an die PKV zu senden. Auch mit unserem Experten können Sie den Private Krankenkassen Wechsel machen.

Wenn gar nichts mehr geht- Standardtarif oder Notlagentarif

Macht die Versicherung solchen Ärger, dass kein Ausweg mehr besteht, kann die Aufsichtsbehörde vielleicht weiterhelfen. Sie kümmert sich um alle Belange, die mit der Finanzdienstleistungsaufsicht zu tun haben. Sind sie verständigt, wird geprüft, ob der Versicherer womöglich gegen die gesetzlichen Regelungen verstößt und handelt entsprechend bei Bedarf. In erster Linie ist ein direktes Gespräch mit der Versicherung aber der bessere Weg, der meist auch schon die entsprechenden Lösungen ebnet.

Welche Faktoren beim Wechsel eine Rolle spielen

Wer bei der PKV versichert ist, kann grundlegend immer wechseln, wenn er es für richtig hält. Doch sollten ein paar Faktoren im Vordergrund stehen, wenn ein Wechsel gewünscht ist. Und zwar sollte dieser mit den Leistungen zusammenhängen, dem Selbstbehalt, dem Standard- oder Basistarif. Gibt es einen moderaten Tarif, in dem gleiche Leistungen zu einem besseren Preis angeboten werden oder bessere Leistungen zum gleichen Preis, rechtfertigt dies den Wechsel. Ebenso sieht es aus, wenn der Selbstbehalt geringer ist.

Vertrag auf Aktualität prüfen

Es ist immer hilfreich, bei einem Wechselvorhaben am Ball zu bleiben. Um die richtige Konsequenz zu ziehen, empfiehlt es sich, die Anfrage zu den neuen Tarifen direkt an die Zentrale des Versicherers zu richten und gleichzeitig auf eine schriftliche Antwort zu bestehen. Erhält man innerhalb einer moderaten Zeit keine Antwort seitens der Versicherung, sollte man nachhaken, bis die Versicherung ihrer Pflicht nachkommt. Ist diese Nachfrage von keinem Erfolg gekrönt, stehen die bereits genannten Alternativen zur Verfügung.

Der Wechsel 2017 von der privaten zur gesetzlichen Versicherung nicht leicht

Der Private Krankenkasse Wechsel ist nicht unbedingt immer einfach. In manchen Fällen sind die privaten hartnäckig, doch sollte man sie an ihre Informationspflicht erinnern. Ein Wechsel in die GKV ist ab 55 Jahren meist nicht mehr möglich, doch innerhalb der PKV gibt es Basistarife, deren Leistungen noch immer ausreichen, aber günstiger sind. Wichtig ist, dass man den Wechsel richtig angeht, um daraus einen Vorteil zu ziehen. Kommen hierbei Probleme auf, hat der Versicherte jederzeit andere Ansprechpartner, die ihm beim Wechsel helfen können.

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